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Fürth: Rollerfahrer flüchtete bei Verkehrskontrolle

Ein ungarischer Rollerfahrer entkam einer Polizeikontrolle in Nürnberg und endete auf einem Schulhof; Zeugen werden gesucht.

Foto: Depositphotos

Nürnberg (ost)

Am Dienstag (31.03.2026) hat ein 38-jähriger ungarischer Rollerfahrer in Gibitzenhof, einem Stadtteil von Nürnberg, versucht, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Mit riskanter Fahrweise floh er vor einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg. Die Flucht endete schließlich auf einem nahegelegenen Schulhof; die Polizeibeamten suchen nach Zeugen oder potenziellen Geschädigten.

Am gestrigen Tag gegen 12:00 Uhr sollte ein Rollerfahrer in der Gibitzenhofstraße von einer Streife der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg kontrolliert werden, da an seinem Fahrzeug ein abgelaufenes Versicherungskennzeichen angebracht war. Anstatt den Anweisungen zu folgen, floh der 38-jährige Ungar mit seinem Roller über die Brehm- und die Lotzestraße.

Die Flucht endete schließlich auf dem Gelände der Friedrich-Wilhelm-Herschel-Schule. Dort fuhr der Fahrer direkt auf die Polizisten zu, konnte jedoch schließlich gestoppt und vorläufig festgenommen werden.

Gegen den Mann wird nun wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz sowie Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung ermittelt.

Die weiteren Untersuchungen werden von der Verkehrspolizeiinspektion Fürth durchgeführt. Die Polizeibeamten bitten Zeugen, die den Vorfall auf dem beschriebenen Fluchtweg beobachtet haben oder durch die riskante Fahrweise des Rollerfahrers gefährdet oder geschädigt wurden, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Fürth unter der Telefonnummer 0911 / 973997 – 115 in Verbindung zu setzen.

Verfasser: Oliver Trebing / mc

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Bayern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 388.817 Unfälle. Davon endeten 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Unfälle aus, was einem Anteil von 1,92% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 329.741, was 84,81% aller Unfälle ausmacht. In Ortslagen wurden 37.412 Unfälle innerorts (9,62%), 20.411 außerorts (5,25%) und 5.035 auf Autobahnen (1,29%) verzeichnet. Die Anzahl der Getöteten belief sich auf 499, während 9.257 Personen schwer verletzt wurden und 53.102 leichtverletzt wurden.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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