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Gablingen: Schwarzfahrer tritt nach Bundespolizisten

Ein 26-jähriger Deutscher tritt nach Bundespolizisten im ICE von München nach Augsburg. Haftbefehl wurde gegen ihn erlassen.

Foto: Depositphotos

Nürnberg (ost)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag (31. Mai) wurde ein 26-jähriger Deutscher ohne festen Wohnsitz im ICE von München nach Augsburg erwischt, weil er ohne Ticket unterwegs war und am Augsburger Hauptbahnhof auf Bundespolizisten trat. Ein Haftbefehl wurde von einem Richter erlassen.

Eine Zugbegleiterin informierte in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Verkehrsleitung Frankfurt über zwei Männer ohne gültige Fahrkarte. Diese wiederum informierte die Bundespolizei.

Als der Zug um 01:30 Uhr am Hauptbahnhof Augsburg ankam, wurden die beiden Männer von Bundespolizisten kontrolliert. Einer von ihnen, ein 26-jähriger Deutscher, war stark alkoholisiert und zeigte sich unkooperativ. Die Deutsche Bahn verwies ihn aufgrund ihres Hausrechts von der Weiterfahrt. Die Bundespolizei brachte ihn zur Dienststelle. Auf dem Weg dorthin schrie der Mann laut und trat mehrmals nach den Beamten. Eine zweite Streife wurde zur Unterstützung gerufen. Auch auf der Wache zeigte sich der 26-Jährige aggressiv gegenüber den Polizisten. Die Beamten drohten daraufhin den Einsatz eines Elektroimpulsgeräts an. Beide Polizisten blieben unverletzt und konnten weiterhin ihren Dienst verrichten. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Mann wegen Widerstands, tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte und Erschleichens von Leistungen. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er noch am Sonntag einem Richter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der Mann befindet sich nun in der Justizvollzugsanstalt Gablingen. Er war der Polizei bereits aufgrund von Drogen-, Eigentums- und Gewaltdelikten bekannt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 329.741 Fälle, was 84,81% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Die Anzahl der Getöteten belief sich auf 499, Schwerverletzte auf 9.257 und Leichtverletzte auf 53.102.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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