Die Bundespolizei sucht dringend Zeugen zu zwei Vorfällen im Münchner S-Bahn-Netz. Ein Mann beging exhibitionistische Handlungen, eine Frau wurde bedroht und beleidigt.
Gesucht: Zeugen in Ermittlungsverfahren wegen Exhibitionismus und Bedrohung

München / Dachau (ost)
Die Bundespolizei bittet um Hinweise zu zwei Vorfällen, die bereits im April bzw. Mai dieses Jahres im Bereich des Münchner S-Bahn-Netzes stattgefunden haben. In einem Fall wurde ein Mann in einer S-Bahn wegen exhibitionistischen Handlungen gesucht, im anderen Fall wurde eine Frau am Bahnhof Donnersbergerbrücke bedroht und beleidigt.
Vorfall mit Exhibitionismus in der S-Bahn
Am Donnerstag, dem 2. April 2026, soll ein 31-jähriger obdachloser Deutscher in einer S-Bahn der Linie S2 exhibitionistische Handlungen begangen haben. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Mann zwischen 22:00 Uhr und 22:30 Uhr mit der S2 vom Karlsplatz in Richtung Petershausen. Nachdem der Zug am Bahnhof Allach gehalten hatte, legte er sich auf den Boden des Zuges und entblößte sein Genital, bekleidet mit einem schwarzen Kleid und einer blauen Jacke. Ein bisher unbekannter Zeuge meldete den Vorfall während der Fahrt bei der Deutschen Bahn. Kurz darauf wurde der Verdächtige von einer Sicherheitsstreife der DB im Zug entdeckt und am Bahnhof Dachau aus dem Zug begleitet. Die Bundespolizei bittet insbesondere denjenigen, der den Vorfall bei der Deutschen Bahn gemeldet hat, sich unter der Telefonnummer 089 / 515550 – 0 bei der Bundespolizeiinspektion München als Zeuge zu melden.
Bedrohung und Beleidigung am S-Bahn Haltepunkt Donnersbergerbrücke
Am Donnerstag, dem 28. Mai 2026, gegen 00:15 Uhr, bedrohte und beleidigte ein zunächst unbekannter Mann eine 19-jährige Deutsche am Bahnsteig des Haltepunktes Donnersbergerbrücke. Nach bisherigen Ermittlungen sprach der Mann die junge Frau an und fragte nach Tabak. Als sie verneinte, wurde er verbal aggressiv und beleidigend. Danach entfernte sich der Verdächtige zu Fuß. Die Identität des Beschuldigten konnte anhand von Videoaufzeichnungen ermittelt werden. Während des Vorfalls war jedoch ein bisher unbekannter Zeuge in der Nähe der Geschädigten und des Verdächtigen. Nach der Tat sprach der Mann die 19-Jährige an und reichte ihr ein Wasser zur Beruhigung. Da anzunehmen ist, dass der Zeuge die Bedrohungen und Beleidigungen mitbekommen hat, bittet die Bundespolizei ihn dringend, sich unter der Telefonnummer 089 / 515550 – 0 bei der Bundespolizeiinspektion München als Zeuge zu melden. Der gesuchte Zeuge wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 25 bis 35 Jahre alt, ca. 175 bis 185 cm groß, kurze schwarze Haare, schwarzer Schnauzbart, Leberfleck auf der linken Wange, graues T-Shirt, graue Hose, braune Schuhe, schwarzer Rucksack, braune Tasche
Quelle: Presseportal








