Am Samstagabend kam es zu einer Auseinandersetzung in Gibitzenhof. Ein Mann wurde verletzt und ein Verdächtiger vorläufig festgenommen.
Gibitzenhof: Physische Auseinandersetzung in Pension – Verdächtiger festgenommen

Nürnberg (ost)
Am Abend des Samstags (07.03.2026) kam es zu einem Vorfall in Gibitzenhof, einem Stadtteil von Nürnberg, bei dem ein Mann verletzt wurde. Die Einsatzkräfte nahmen einen Verdächtigen vorläufig fest.
Um 18:20 Uhr wurde der Polizeizentrale in Mittelfranken ein Vorfall in der Gibitzenhofstraße gemeldet. Die Streifenwagen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd trafen in einem Zimmer einer örtlichen Pension auf einen verletzten 29-jährigen Mann (italienischer Herkunft). Kurz darauf nahmen sie einen 27-jährigen Mann (eritreischer Herkunft), der unter Verdacht stand, vorläufig fest.
Nach den bisherigen Informationen gerieten die beiden Männer in einen Streit, bei dem der 27-Jährige den 29-Jährigen angriff. Der Verletzte erlitt dabei Schnittwunden. Rettungskräfte versorgten den Mann vor Ort und brachten ihn dann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten polizeilichen Maßnahmen durch. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der Verdächtige dem zuständigen Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.
Verfasst von: Michael Sebald
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Fälle von Mord aufgezeichnet, wovon 380 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 449 Verdächtige, davon 370 männliche und 79 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 185. Im Jahr 2023 stiegen die Mordfälle in Bayern auf 420, wobei 405 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 ähnlich, wobei 390 männliche und 58 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb konstant bei 185. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 470 Mordfälle registriert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








