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Gostenhof: Tatverdächtiger festgenommen

Die Polizei in Nürnberg hat einen Mann festgenommen, der Betäubungsmittel an minderjährige Mädchen abgegeben und sexuelle Handlungen vorgenommen haben soll.

Foto: Depositphotos

Nürnberg (ost)

Während der fortgesetzten intensiven Ermittlungen der “EKO Kajal” wurde am vergangenen Donnerstag (20.08.2026) in Nürnberg ein Mann festgenommen. Er wird verdächtigt, Betäubungsmittel an minderjährige Mädchen abgegeben und sexuelle Handlungen gegen ihren Willen vorgenommen zu haben. Ein Haftbefehl wurde vom Amtsgericht Nürnberg gegen den Tatverdächtigen erlassen.

Nach bisherigen Erkenntnissen trafen sich das 15-jährige Mädchen und ihre 14-jährige Freundin in den Nachtstunden von Mittwoch (19.08.2026) auf Donnerstag (20.08.2026) mit dem 35-jährigen irakischen Staatsangehörigen im Nürnberger Stadtteil Gostenhof. Sie hielten sich gemeinsam an verschiedenen Orten auf. Der Verdächtige soll den beiden Jugendlichen dabei unter anderem verbotene Betäubungsmittel übergeben haben.

Später begaben sich die drei in ein Wohngebäude in Gostenhof. Dort soll der 35-Jährige gegen den Willen der Mädchen sexuelle Handlungen an ihnen vorgenommen haben. Eine der Jugendlichen soll er außerdem ins Gesicht geschlagen haben.

Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts von Betäubungsmittel-, Sexual- und Körperverletzungsdelikten.

Unabhängig von den aktuellen Festnahmen gehen die Ermittlungen der “EKO Kajal” und der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth unvermindert weiter.

Verfasst von: Sebald Michael / bl

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme. Im Jahr 2022 wurden 50012 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 50746 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 46698 auf 46959. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 41572 auf 40924 zurück. Von den Verdächtigen waren 35704 männlich, 5868 weiblich und 13630 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

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