Mehrere Versammlungen in Nürnberger Innenstadt, Polizei verhindert Aufeinandertreffen der Lager. Einsatzkräfte leiten Gegenproteste und verhindern Ladendiebstahl.
Gostenhof: Versammlungsgeschehen in Nürnberg

Nürnberg (ost)
Am Nachmittag des Samstags (28.02.2026) fanden in der Innenstadt von Nürnberg mehrere sich bewegende Versammlungen statt. Ein direktes Aufeinandertreffen der verschiedenen Lager konnte von der Polizei verhindert werden.
Für den Samstagnachmittag war eine Versammlung mit einem anschließenden Aufzug auf dem Jakobsplatz angemeldet. Es wurden auch mehrere Gegendemonstrationen – einige davon ebenfalls mit einem Aufzug – angezeigt. Die erste Versammlung begann gegen 14:00 Uhr und zog mit bis zu 60 Teilnehmern über die Fürther Straße in Richtung Gostenhof und von dort über den Frauentorgraben durch die Färberstraße zurück zum Jakobsplatz. Die Gegenproteste verliefen über verschiedene Routen im Innenstadtgebiet mit insgesamt etwa 400 Teilnehmern.
Während des Aufzugs gab es an verschiedenen Stellen Versuche, die Straße zu blockieren. In allen Fällen räumten die Blockierenden nach Aufforderung durch die Polizei die Fahrbahn. In der Färberstraße mussten Teilnehmer eines solchen Blockadeversuchs nach dem Aufstehen kurzzeitig durch direkten Zwang gestoppt werden, um ein erneutes Vorrücken in Richtung des Aufzugs zu verhindern.
Während der Demonstration wurden Einsatzkräfte durch den Ladendetektiv eines Kaufhauses am Ludwigsplatz auf einen aktuellen Ladendiebstahl aufmerksam gemacht. Zwei Verdächtige konnten vor Ort vorläufig festgenommen werden. Einige Teilnehmer des Gegenprotests solidarisierten sich daraufhin und ignorierten einen Platzverweis, was dazu führte, dass die Beamten kurzzeitig direkten Zwang anwenden mussten.
Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte leitete den Einsatz, bei dem Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Nürnberger Verkehrspolizei und der Kriminalpolizei Nürnberg beteiligt waren.
Verfasst von: Marc Siegl
Quelle: Presseportal








