Die Bundespolizei in Rosenheim hat mehrere Personen angezeigt, die illegal Waffen bei Grenzkontrollen mitführten. Verstöße gegen das Waffengesetz sind häufig – rund zehn pro Monat.
Grenzkontrollen: Verstöße gegen Waffengesetz

Kiefersfelden / Oberaudorf / Rosenheim (ost)
Die Bundespolizei in Rosenheim hat in den letzten Tagen (28./29. September) mehrere Personen angezeigt, die bei ihrer Einreise nahe Kiefersfelden oder Oberaudorf illegal Waffen mit sich führten. Verstöße gegen das Waffengesetz werden regelmäßig bei Grenzkontrollen festgestellt – etwa zehn Mal im Monat in diesem Jahr.
An der Rastanlage Inntal-Ost fanden die Bundespolizisten einen Schlagring in der Mittelkonsole eines Autos. Der verbotene Gegenstand konnte einem der Mitfahrer zugeordnet werden. Ein 31-jähriger Rumäne wurde strafrechtlich verfolgt.
Ein syrischer Autofahrer wurde ebenfalls wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt. Er führte eine Schreckschusspistole mit sich. Im Magazin der Waffe befanden sich drei Patronen. Der 21-Jährige konnte an der Grenzkontrollstelle keinen Waffen- oder Berechtigungsschein vorweisen.
Bei der Grenzüberquerung in Oberaudorf fiel den Beamten ein Schlagring auf, der in einem Fahrzeugaufbewahrungsfach deponiert war. Der verbotene Gegenstand gehörte nach eigenen Angaben dem 22-jährigen Fahrer. Der slowakische Staatsbürger setzte seine Reise mit einer Strafanzeige fort.
Bei einer Durchsuchung eines Fahrzeugs in der Nähe von Oberaudorf entdeckten die Bundespolizisten ein Springmesser mit einer etwa 10 Zentimeter langen Klinge. Der Besitzer des Messers war der polnische Fahrer. Der 47-Jährige wurde angezeigt.
In einem Auto eines Ukrainers fanden die Beamten im Handschuhfach ein Holster, in dem sich ein Fallmesser befand. Da bereits der Besitz eines solchen Gegenstandes eine Straftat darstellt, wurde das Messer sofort von der Bundespolizei sichergestellt. Der 28-Jährige erhielt im Gegenzug eine Strafanzeige.
Quelle: Presseportal








