Ein Kleintransporter verursachte Verkehrsbehinderungen auf der A 96, nachdem er auf einen Spurtrenner auffuhr. Feuerwehr musste mit schwerem Gerät zur Bergung anrücken.
Hadern: Kleintransporter-Unfall auf A 96

München (ost)
Am Dienstag, den 10. März 2026; um 7.03 Uhr
Auf der A 96
Heute gab es erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der A 96, nachdem ein Kleintransporter auf einen Spurtrenner aufgefahren war. Der Fahrer wurde dabei verletzt. Die Feuerwehr musste schweres Gerät einsetzen.
Die Feuerwehr wurde zunächst zur Erstversorgung und zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Fahrer des Kleintransporters leichte bis mittelschwere Verletzungen erlitten hatte, sein Fahrzeug jedoch bereits verlassen hatte. Er wurde sofort von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt und dann in eine Klinik in München gebracht. Aufgrund des Unfalls mussten sowohl die Abfahrt Laim als auch die rechte von zwei Fahrspuren in Richtung München gesperrt werden. Um den Berufsverkehr nicht unnötig lange zu belasten, entschied die Polizei, die Feuerwehr um eine schnelle Bergung des Transporters zu bitten.
Die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr alarmierte daher gegen 8 Uhr den Feuerwehrkran sowie einen Rüstwagen zur Bergung des Kleintransporters. Unter Anleitung der Spezialisten für schwere technische Hilfeleistung wurde zunächst die Schräglage des Unfallfahrzeugs mit Lufthebekissen ausgeglichen. Anschließend hob der Kran den Kleintransporter von der Mittelleitplanke und übergab ihn dem Abschleppdienst. So konnten die Einsatzkräfte die Unfallstelle nach etwa drei Stunden verlassen und sie der Polizei übergeben. Insgesamt waren 25 Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort.
Zur Höhe des Schadens liegen der Branddirektion keine Informationen vor. Ein plötzliches medizinisches Problem als Ursache kann nicht ausgeschlossen werden. Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
(pes)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Bayern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 388.817 Unfälle. Davon entfallen 49.463 (12,72%) auf Unfälle mit Personenschaden, 7.460 (1,92%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 2.153 (0,55%) auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die übrigen Sachschadensunfälle machen 329.741 (84,81%) aus. Innerorts ereigneten sich 37.412 (9,62%) Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 388.817 |
| Unfälle mit Personenschaden | 49.463 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 7.460 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 2.153 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 329.741 |
| Ortslage – innerorts | 37.412 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 20.411 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 5.035 |
| Getötete | 499 |
| Schwerverletzte | 9.257 |
| Leichtverletzte | 53.102 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








