Lesen Sie in unserem Live-Ticker die aktuellen Polizei- und Feuerwehrmeldungen aus Bayern vom 29.07.2026
Heutige (29.07.2026) Blaulichtmeldungen aus Bayern

Der Liveticker wird ständig aktualisiert.
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FW-M: Hund verirrt sich in Dachsbau (gemeindefreies Gebiet)
München (ost)
Am Dienstag, dem 28. Juli 2026, um 20.42 Uhr, befand sich ein Hund im Perlacher Forst in einem Dachsbau.
Die Feuerwehr München und das Technische Hilfswerk konnten das Tier erfolgreich retten, nachdem es sich verirrt hatte.
Um 20.42 Uhr erhielt die Berufsfeuerwehr München einen ungewöhnlichen Notruf aus dem Perlacher Forst.
Der Finnische Lapphund namens Leevi war in einen Dachsbau gekrochen und steckte fest, auch mit Hilfe seines Besitzers.
Trotz des Gejaules des Hundes war es schwierig, seine genaue Position zu bestimmen, da es viele Ein- und Ausgänge gab.
Das Technische Hilfswerk wurde hinzugezogen, um mit einem Ortungsgerät die Position des Hundes zu finden.
Der THW-Ortsverband München-Ost setzte sogar einen Bagger ein, um beim Ausgraben zu helfen.
Nach fast drei Stunden harter Arbeit konnte Leevi sicher an seine Besitzer übergeben werden.
(bro)
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Pressekontakt:
Feuerwehr München
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Telefon: 089 / 2353 31311
(Montag bis Donnerstag von 08:30 bis 15:00 Uhr, Freitag von 08:30 bis
12:00 Uhr)
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Internet: www.feuerwehr-muenchen.de
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Verpuffung
Augsburg (ost)
Dillingen - Am Dienstag (28.07.2026) wurde die Polizei über einen lauten Knall in der Straße "Am Galgenberg" informiert. Gegen 21.15 Uhr meldeten Anwohner einen lauten Knall. Polizei und Feuerwehr wurden alarmiert. Vor Ort entdeckte die Polizei eine Plastikflasche mit chemischem Inhalt, die mit Aluminium reagiert hatte. Eine zweite Flasche wurde unbeschädigt gefunden. Beide Flaschen enthielten handelsüblichen Rohrreiniger, Wasser und Aluminium. Es gab keine Verletzten. Bei einer sofortigen Suche wurden mehrere Jugendliche überprüft und drei von ihnen als Verdächtige identifiziert. Nach aktuellen Erkenntnissen geht der Vorfall auf einen langanhaltenden Streit zwischen zwei ukrainischen Jugendgruppen zurück. Die drei Verdächtigen sind im Alter von 14 und zweimal 15 Jahren und besitzen die ukrainische Staatsangehörigkeit. Die KPI Dillingen ermittelt nun wegen versuchter Sachbeschädigung, versuchter Brandstiftung und Herbeiführung einer Explosion. Zeugen werden gebeten, sich bei der KPI Dillingen unter der Telefonnummer 09071 / 560 zu melden.
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Polizeipräsidium Schwaben Nord
Pressestelle
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POL Schwaben Nord: Autobahnpolizei ermittelt nach Verkehrsunfall
Augsburg (ost)
Bei A8 FR München / zwischen AS Zusmarshausen und Adelsried - Am Dienstag (28.07.2026) ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen auf der A8. Um 14.45 Uhr wechselte ein 65-jähriger Fahrer sein Auto vom mittleren auf den linken Fahrstreifen und übersah dabei eine 37-jährige Fahrerin. Der 65-Jährige stieß gegen das Auto der 37-Jährigen, die aufgrund eines Ausweichmanövers die Betonschutzwand berührte. Niemand wurde bei dem Unfall verletzt. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 18.000EUR. Während der Unfallaufnahme kam es vorübergehend zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Polizei ermittelt nun gegen den 65-Jährigen wegen eines Verstoßes gegen die Straßenverkehrsordnung. Der 65-Jährige ist deutscher Staatsbürger.
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POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt nach Diebstahl im besonders schweren Fall
Augsburg (ost)
Stadtzentrum - Zwischen Montag (27.07.2026) um 23:30 Uhr und Dienstag (28.07.2026) um 11:00 Uhr wurde in eine Gaststätte in der Otto-Lindenmeyer-Straße eingebrochen. Ein oder mehrere bisher unbekannte Täter drangen gewaltsam in die Gaststätte ein, durchsuchten die Innenräume und stahlen Bargeld aus einer Kasse. Die genaue Höhe des Sach- und Beuteschadens wird derzeit untersucht. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen schweren Diebstahls. Hinweise werden von der Kriminalpolizei Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3821 entgegengenommen.
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POL Schwaben Nord: Kriminalpolizei ermittelt nach Einbruchdiebstahl
Augsburg (ost)
Inningen - Zwischen Dienstag (28.07.2026), 09:30 Uhr und 11:00 Uhr ereignete sich ein Einbruch in der Steingadener Straße. Ein oder mehrere unbekannte Täter drangen in Abwesenheit des Opfers gewaltsam in ein Einfamilienhaus ein und stahlen Wertgegenstände. Die gestohlene Beute wird derzeit von den Ermittlern untersucht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Einbruchdiebstahls aufgenommen. Hinweise werden von der Kriminalpolizei Augsburg unter der Telefonnummer 0821/323-3821 entgegengenommen.
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POL Schwaben Nord: Verkehrspolizei ermittelt u.a. nach Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis
Augsburg (ost)
Oberhausen - Am Dienstag (28.07.2026) um etwa 11:30 Uhr fuhr ein junger Mann im Alter von 20 Jahren mit einem Audi auf der Donauwörther Straße. Die Polizisten bemerkten das Auto, da nur das hintere Kennzeichen sichtbar war. Nach der Kontrolle stellte sich heraus, dass das Kennzeichen zuvor von einem Passat gestohlen wurde und der 20-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Zudem zeigte er Anzeichen von Drogenkonsum. Ein Drogentest war positiv auf THC. Die Polizei stoppte die Weiterfahrt, ordnete eine Blutentnahme an und beschlagnahmte das Kennzeichen. Die Verkehrspolizei ermittelt nun wegen verschiedener Delikte, darunter Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Straßenverkehrsgesetz. Der junge Mann hat die deutsche Staatsangehörigkeit.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Pkw-Aufbruch
Augsburg (ost)
Haunstetten-Siebenbrunn - Zwischen Montag (27.07.2026), 23:00 Uhr und Dienstag (28.07.2026), 07:45 Uhr ereignete sich ein Autoeinbruch in der Bürgermeister-Ulrich-Straße. Ein bislang unbekannter Täter zertrümmerte die Seitenscheibe eines geparkten BMW und eines Audis. Aus dem BMW wurde eine Tasche gestohlen. Der Wert der gestohlenen Gegenstände beläuft sich auf einen niedrigen dreistelligen Betrag. Der entstandene Schaden am Auto beträgt ungefähr 3.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun in zwei Fällen wegen eines besonders schweren Diebstahls aus einem Fahrzeug und Sachbeschädigung. Hinweise werden von der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der Telefonnummer 0821/323-2710 entgegengenommen.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Pkw-Aufbruch
Augsburg (ost)
Haunstetten-Siebenbrunn - Zwischen Montag (27.07.2026), 23:00 Uhr und Dienstag (28.07.2026), 07:45 Uhr gab es einen Vorfall von Autoeinbruch in der Bürgermeister-Ulrich-Straße. Ein noch unbekannter Täter zertrümmerte die Seitenscheibe eines geparkten BMW und eines Audis. Aus dem BMW stahl der unbekannte Täter eine Tasche. Der gestohlene Betrag beläuft sich auf einen niedrigen dreistelligen Betrag. Der entstandene Schaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt nun in zwei Fällen wegen eines besonderen schweren Diebstahls aus einem Fahrzeug und Sachbeschädigung. Hinweise können bei der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der Telefonnummer 0821/323-2710 gemeldet werden.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Gefährdung des Straßenverkehrs
Augsburg (ost)
Lechhausen - Am Dienstag (28.07.2026) hat ein 22-jähriger Autofahrer unter Alkoholeinfluss einen Unfall verursacht. Um 22.00 Uhr kollidierte der Fahrer rückwärts mit einem geparkten Auto. Während der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der 22-Jährige alkoholisiert war. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Promillekonzentration von über 0,7. Die Beamten stoppten die Weiterfahrt und ordneten eine Blutentnahme an. Die Polizei ermittelt nun gegen den 22-Jährigen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Alkohol. Der 22-Jährige ist ungarischer Staatsbürger.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Verkehrsunfallflucht
Augsburg (ost)
Lechhausen - Am Dienstag (28.07.2026) zwischen 12.30 Uhr und 13.30 Uhr wurde ein abgestelltes Auto in der Humboldtstraße von einem oder mehreren unbekannten Tätern beschädigt und danach unerkannt entfernt. Der Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf etwa 3.000EUR. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Fahrerflucht. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Ost unter der Telefonnummer 0821/323-2710 zu melden.
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POL Schwaben Nord: Polizei ermittelt nach Sachbeschädigung
Augsburg (ost)
Hochfeld - Zwischen Mittwoch (22.07.2026), 08.30 Uhr, und Donnerstag (23.07.2026), 14.30 Uhr, wurde die Heckstoßstange eines geparkten Fahrzeugs in der Von-der-Tann-Straße von einem oder mehreren unbekannten Tätern beschädigt. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 1.000 EUR. Die Polizei hat Ermittlungen wegen mutmaßlicher Sachbeschädigung eingeleitet. Personen, die etwas beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Süd unter der Telefonnummer 0821/323-2710 zu melden.
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Bundespolizeidirektion München: "Keine Freizeitaktion auf Bahngelände ist es wert ..."Bundespolizei appelliert zum Ferienstart
Rosenheim / Garmisch-Partenkirchen (ost)
Endlich Sommerferien - endlich Zeit für kleine und große Abenteuer! "Aber nicht im Bahnbereich!", appelliert die Bundespolizei und warnt besonders vor den Gefahren, die von Zügen, Gleisen oder Oberleitungen ausgehen.
Die Folgen einer verhängnisvollen Erkundungstour auf Bahngebiet können schwerste Verletzungen, bleibende körperliche Schäden oder schlimmstenfalls der Tod sein. Es gibt kein Abenteuer auf Gleisen oder Waggons, das nicht mit dem Risiko einer Lebensgefährdung verbunden wäre. Von der Bundespolizei gibt es bei diesem Thema nur Klartext: "Waggon-Kletteraktionen oder Selfies im Bahnbereich sind schlicht lebensgefährlich. Auf abgestellten Wägen 'chillen' zu wollen, kann ebenso tödlich enden wie an oder auf einer Bahnstrecke irgendeine Challenge anzugehen. Keine Freizeitaktion auf Bahngelände ist es wert, das Leben aufs Spiel zu setzen."
Gerade moderne Züge sind sehr leise, sodass diese erst sehr spät wahrgenommen werden können. Wenn sich ein Zug mit einer Geschwindigkeit von rund 100 Kilometern in der Stunde nähert, muss mit einem Bremsweg von bis zu einem Kilometer gerechnet werden. Ausweichen kann ein Zug schließlich nicht. Von Oberleitungen gehen ebenfalls extreme Gefahren aus. Diese stehen unter einer Spannung von bis zu 15.000 Volt. Auch ohne eine direkte Berührung ist ein todbringender Spannungsüberschlag möglich. Die Nähe von eineinhalb bis zwei Metern zu einer Oberleitung reicht hierfür schon aus. Allein der Versuch, auf einen abgestellten Waggon zu klettern, kann verhängnisvolle Folgen nach sich ziehen.
Ende Mai dieses Jahres ist ein 18-Jähriger in Prien am Chiemsee auf den Waggon eines Güterzugs gestiegen. Dort wurde er von einem Stromschlag getroffen, der von der hochspannungsführenden Oberleitung ausging. Er erlitt schwerstgradige Verbrennungen und lebensbedrohliche Verletzungen innerer Organe, unter welchen er bis heute in hohem Maß leidet und die sein Leben absehbar dauerhaft beeinträchtigen.
Eltern sollte es jedenfalls nicht egal sein, ob die Kinder ihre Freizeitaktivitäten auf den Bahnbereich ausdehnen. Wenn dort etwas passiert, muss man immer mit dem Schlimmsten rechnen. Daher ist es wichtig, dass die Erziehungsberechtigten ihren Sprösslingen gerade zur Ferienzeit verdeutlichen, dass jeglicher Aufenthalt im Gleisbereich, insbesondere auch auf abgestellten Waggons, lebensgefährliche Folgen haben kann und deshalb verboten ist.
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Dr. Rainer Scharf
Bundespolizeiinspektion Rosenheim | Pressestelle
Burgfriedstraße 34 | 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 8026-2200
Fax: 08031 8026-2099
E-Mail: rainer.scharf@polizei.bund.de
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de
Internet: www.bundespolizei.de | X: bpol_by
Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
über oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .
POL-MFR: (693) Drei mutmaßliche Einbrecher festgenommen
Erlangen (ost)
In den frühen Morgenstunden des Dienstags (28.07.2026) wurden drei Verdächtige von der Polizei in Erlangen festgenommen. Zuvor hatten sie einen Safe aus einer Schule und Werkzeuge von einer Baustelle gestohlen.
Um 05:30 Uhr erhielt die Polizei einen Anruf, dass drei Männer unbefugt das Gelände einer Baustelle in der Damaschkestraße betreten hatten. Laut dem Anruf hatten die Männer Werkzeuge gestohlen und waren in Richtung Wiesengrund geflohen.
Die alarmierten Streifenbeamten konnten kurz darauf zwei Männer im Alter von 19 und 21 Jahren in der Nähe des Tatorts festnehmen. Das gestohlene Werkzeug wurde neben einem gewaltsam geöffneten Safe am Wiesengrund gefunden. Bei weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Männer zuvor in das Schulgebäude in der Loschgestraße eingebrochen waren und den Safe gestohlen hatten. Das Werkzeug wurde benötigt, um den Safe zu öffnen, in dem sich nur eine geringe Menge Bargeld befand.
Während die Spurensicherung vor Ort war, entdeckte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt einen weiteren 19-jährigen Verdächtigen in einem Gebüsch in der Nähe des Safes am Wiesengrund und nahm ihn fest.
Die drei Verdächtigen (alle deutsche Staatsangehörige) müssen sich nun wegen des Verdachts des Einbruchdiebstahls vor Gericht verantworten. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Erlangen durchgeführt.
Verfasst von: Michael Petzold / mc
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Polizeipräsidium Mittelfranken
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Bundespolizeidirektion München: Staatsanwaltschaft Traunstein und Bundespolizei gelingt Schlag gegen mutmaßliche Schleuserbande - bei Durchsuchungen in Tschechien insgesamt vier Beschuldigte festgenommen
Traunstein/Freilassing (ost)
Am Dienstag, den 21.07.2026, gelang es der Spezialabteilung der Staatsanwaltschaft Traunstein zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden und organisierten Kriminalität nach dem "Traunsteiner Modell" und der Bundespolizeiinspektion Freilassing, einen Schlag gegen die organisierte Schleuserkriminalität zu landen. Vier vermutete Mitglieder einer international tätigen Schleuserorganisation wurden in den frühen Morgenstunden in einer länderübergreifend koordinierten Aktion festgenommen. Einheiten der tschechischen Polizei für organisierte Kriminalität sowie unterstellte Observationseinheiten, begleitet von Ermittlern aus Deutschland und Lettland sowie von der ermittelnden Staatsanwältin vor Ort, durchsuchten insgesamt sieben Wohnungen und Geschäftsräume im Raum Prag. Dabei wurden drei Europäische Haftbefehle vollstreckt und eine weitere Person vorläufig festgenommen. Zudem wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Anfang Mai wurde bereits ein weiteres vermutetes Mitglied der Schleuserorganisation in Deutschland festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht, da es im anderen Deliktsbereich "Call-Center-Betrug" als Abholer der Tatbeute nach Schockanrufen agiert haben soll. Es steht im Verdacht, sich gegenüber ahnungslosen Senioren als falscher Polizeibeamter ausgegeben zu haben.
Die umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Traunstein mit ihrer Spezialabteilung zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden und organisierten Kriminalität nach dem "Traunsteiner Modell" und der Bundespolizeiinspektion Freilassing begannen im Frühsommer 2024. Es besteht der dringende Verdacht, dass die Bandenmitglieder Schleusungen in völlig überfüllten Kleintransportern und Pkw durchführten, bei denen sie das Leben und die Gesundheit der ungesichert geschleusten Personen gefährdeten. Insgesamt soll die Bande im Zeitraum Februar 2024 bis Februar 2026 mindestens 32 Schleusungsfahrten professionell organisiert und durchgeführt haben, bei denen 349 Drittstaatsangehörige - darunter auch Kinder - geschleust worden sein sollen.
Der bereits im Mai in Untersuchungshaft genommene 27-jährige Mann ist ungarischer Staatsangehöriger und soll im Zeitraum von Anfang April bis Anfang Mai 2026 in mehreren Fällen als Abholer bei Schockanrufen tätig gewesen sein und dabei einen hohen Schaden verursacht haben. Die drei für Deutschland mittels Europäischem Haftbefehl Festgenommenen sollen zeitnah nach Deutschland ausgeliefert werden. Bei einem weiteren vorläufig festgenommenen und später wieder auf freien Fuß gesetzten Beschuldigten besteht der Verdacht, dass er als Bandenmitglied die Fahrzeuge beschafft hat. Gegen ihn laufen Ermittlungen der lettischen Strafverfolgungsbehörden. Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wurde unter Führung der deutschen Behörden im Sommer 2025 ein sogenanntes "Joint Investigation Team" (JIT), bestehend aus Eurojust, Europol, Deutschland, Tschechien und Lettland, gebildet, welches internationale grenzüberschreitende Ermittlungen für die Strafverfolgungsbehörden erleichtert und entbürokratisiert. Hierbei ermittelten die beteiligten Länder mit Unterstützung von Europol seit August 2025 in enger Absprache und mit verdeckten Ermittlungsmaßnahmen in Tschechien und Deutschland.
Nach sorgfältiger Planung der tschechischen Behörden, auf deren Staatsgebiet die operativen Maßnahmen vollzogen wurden, kam es am 21.07.2026 koordiniert und zeitgleich an vier unterschiedlichen Orten im Raum Prag zu den Festnahmen. Zur Sicherstellung der Ergreifung wurden Spezialkräfte für Observation und technische Überwachung der tschechischen Polizei eingesetzt. Insgesamt waren dadurch rund 150 Polizeibeamte und Ermittler im Einsatz. Nachfolgend wurden sieben Objekte in und um Prag durchsucht.
Der Ermittlungserfolg war in dieser Form nur möglich, da die Spezialabteilung der Staatsanwaltschaft Traunstein nach dem "Traunsteiner Modell" von Anfang an sämtliche bundesweiten und grenzüberschreitenden Erkenntnisse bündelte, die internationale Zusammenarbeit im Rahmen des JIT forcierte und das Ermittlungsverfahren gegen alle Beschuldigten mit Wohnort im Ausland einheitlich mit der Bundespolizei Freilassing führte. Die sehr gute Kooperation zwischen Staatsanwaltschaft, Bundespolizei und den tschechischen Polizeibeamten trug maßgeblich zum Gelingen der koordinierten Aktion am 21.07.2026 bei.
Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Straftaten der mutmaßlichen Schleuserbande - insbesondere auch in Bezug auf Verbindungen zu Callcenter-Betrügereien - und zum Verbleib des Schleuserlohns laufen weiter. Die Staatsanwaltschaft Traunstein und die Bundespolizeiinspektion Freilassing betonen, dass gegen kriminelle Schleuserorganisationen auch weiterhin hart und unnachgiebig vorgegangen wird und keine Mühen gescheut werden, um die kriminellen Organisationen zu zerschlagen. Schleuser haben mit harten Strafen zu rechnen. Gleiches gilt für Schockanrufer und andere Täter aus dem Bereich "Call-Center-Betrug".
Es wird darauf hingewiesen, dass bis zum Vorliegen einer rechtskräftigen Verurteilung für die Be-schuldigten die Unschuldsvermutung gilt.
Hintergrund:
Das sogenannte "Traunsteiner Modell" zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden und organisierten Kriminalität wurde 2018 bei der Staatsanwaltschaft Traunstein und in den Folgejahren nach und nach bei allen grenznahen bayerischen Staatsanwaltschaften eingeführt. Die jeweiligen Spezialabteilungen arbeiten bei der Verfolgung von international agierenden Schleuserbanden, Drogen- und Waffenhändlern nicht nur eng mit den ausländischen Polizei- und Justizbehörden zusammen, sondern auch mit Eurojust und Europol. Ziel ist es, durch eine Spezialisierung, Intensivierung und Koordinierung internationaler Ermittlungen erfolgreich Strukturermittlungen zur Ergreifung und Überführung der Hintermänner durchzuführen. Mittlerweile gelingt es, in mehr als der Hälfte aller Schleusungsdelikte Hinterleute oder weitere Täter und weitere Schleuserfahrten der Täter zu ermitteln und strafrechtlich zu ahnden.
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Jan-Uwe Vogt
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POL-MFR: (692) Brand von Mülltonnen greift auf mehrere Pkw über - Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise
Zirndorf (ost)
In der Nacht vom Montag auf Dienstag (28.07.2026) brachen in Zirndorf (Lkrs. Fürth) mehrere Mülltonnen sowie drei abgestellte Autos in Brand aus. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei übernommen.
Um 02:03 Uhr meldete die Integrierte Leitstelle einen Brand in der Ansbacher Straße. Als die Rettungskräfte eintrafen, standen mehrere Mülltonnen und zwei abgestellte Autos in Flammen. Ein weiteres Auto wurde durch das Feuer stark beschädigt. Es wird vermutet, dass der Brand von den Mülltonnen ausging.
Ein Anwohner erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde sicherheitshalber ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf einen hohen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Die Kriminalpolizei Fürth hat die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen. Derzeit gibt es noch keine Informationen über die Ursache des Brandes.
Personen, die in der Nacht zum Dienstag in der Ansbacher Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder sonstige relevante Hinweise haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu wenden.
Verfasst von: Alexander Greil / mc
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HZA-R: Zoll deckt auf: Sicherheitsunternehmen meldet keinen einzigen Beschäftigten zur Sozialversicherung an Zwei Verantwortliche nach Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit rechtskräftig verurteilt
Regensburg (ost)
Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Regensburg führten zur Aufdeckung erheblicher Verstöße gegen das Sozialversicherungsrecht. Zwei Verantwortliche eines Sicherheitsunternehmens aus dem Landkreis Regensburg wurden wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt rechtskräftig zu Geldstrafen verurteilt. Ausgangspunkt der Ermittlungen war eine bundesweite Schwerpunktprüfung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit im Wach- und Sicherheitsgewerbe im September 2023. Bei der Kontrolle mehrerer Sicherheitskräfte vor einer Diskothek ergaben sich erste Hinweise auf Unregelmäßigkeiten. Die anschließende Prüfung der Geschäftsunterlagen bestätigte den Verdacht: Obwohl das Unternehmen bereits Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigte, war bis zum Zeitpunkt der Kontrolle kein einziger Beschäftigter zur Sozialversicherung angemeldet. Die weiteren Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit ergaben, dass im Zeitraum von Dezember 2022 bis September 2023 in insgesamt 57 Fällen Sozialversicherungsmeldungen unterblieben waren. Dadurch entstand den Sozialversicherungsträgern ein Schaden in Höhe von 31.511,39 Euro. Der ausstehende Gesamtbetrag wurde zwischenzeitlich vollständig nachentrichtet. Das Landgericht Regensburg verurteilte die beiden Verantwortlichen rechtskräftig wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt zu Geldstrafen von 90 beziehungsweise 180 Tagessätzen. Insgesamt wurden Geldstrafen in Höhe von 7.200 Euro verhängt. "Wer Beschäftigte nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung anmeldet, schädigt nicht nur die Sozialversicherungssysteme, sondern verschafft sich zugleich einen unzulässigen Wettbewerbsvorteil gegenüber rechtskonform handelnden Unternehmen. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit verfolgt solche Verstöße konsequent und sorgt damit für faire Wettbewerbsbedingungen und den Schutz der Beschäftigten.", betont Leitender Regierungsdirektor René Matschke, Leiter des Hauptzollamts Regensburg.
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Hauptzollamt Regensburg
Jürgen Schätzlein
Telefon: 0941 / 2086 - 1520
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