Bundespolizei fasst bulgarischen “Gewohnheitsdieb” mit über 4.500 Euro Justizschulden
Kiefersfelden / Rosenheim: Verhaftung bei Grenzkontrolle

Kiefersfelden / Rosenheim (ost)
Am Samstag (10. Oktober) wurde ein bulgarischer Staatsbürger von der Bundespolizei in einem Regionalzug bei Kiefersfelden festgenommen. Der Mann hatte mehrere Haftbefehle gegen ihn. Er muss mindestens fünf Monate im Gefängnis verbringen.
Während der grenzpolizeilichen Kontrolle stellten die Bundespolizisten fest, dass der 38-jährige Bulgare wegen verschiedener Diebstähle gesucht wurde. Seine Zugfahrt nach München endete vorzeitig. Er wurde zur Dienststelle in Rosenheim gebracht. Die Amtsgerichte in München, Mainz und Frankfurt am Main hatten jeweils einen Haftbefehl gegen den Bulgaren erlassen. Insgesamt betrug seine Justizschuld rund 4.500 Euro. Da er kein Geld hatte, wurde er für 162 Tage inhaftiert.
Es bleibt abzuwarten, ob diese Haftdauer bestehen bleibt. Mitte des Jahres erschien er unentschuldigt nicht vor Gericht in Spaichingen (Landkreis Tuttlingen). Auch in diesem Fall wird ihm Diebstahl vorgeworfen. Das Gericht ordnete seine Festnahme an, um ihn vor Gericht zu bringen. Zusätzlich wird die Justiz in Frankfurt am Main wegen eines weiteren Diebstahls gegen ihn ermitteln und nach seinem Aufenthaltsort fragen. Für die nächsten Monate ist sein Schicksal jedenfalls besiegelt. Die Bundespolizei in Rosenheim brachte den “Gewohnheitsdieb” ins Gefängnis nach Traunstein.
Quelle: Presseportal








