Die Bundespolizei in Hörbranz stoppte einen Italiener mit vier Fahndungstreffer. Das Auto im Wert von über 20.000 Euro und 3.500 Euro Bargeld wurden eingezogen.
Lindau: Grenzkontrolle in Hörbranz, Bundespolizei beschlagnahmt Auto und Bargeld

Lindau (ost)
Am Samstag (3. Oktober) hat die Bundespolizei am Grenzübergang Hörbranz (BAB 96) bei einem Italiener gleich vier Fahndungstreffer erzielt. Der Mann, der der Polizei bekannt war, musste die Dienststelle später ohne sein Auto und um 3.500 Euro ärmer verlassen.
Ein Streifenwagen der Bundespolizei Lindau hielt kurz nach Mitternacht ein Fahrzeug mit einem deutschen Kurzzeitkennzeichen an. Während der Überprüfung des italienischen Fahrers stellten die Beamten fest, dass die Amtsgerichte Geislingen und Esslingen sowie die Staatsanwaltschaft Ulm per Aufenthaltsermittlung nach dem 48-jährigen Mann suchten, wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsgeld, Betrugs und Computerbetrugs. Darüber hinaus gab es eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Ulm zur Vermögensabschöpfung, ebenfalls wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsgeld. Der Vollstreckungsauftrag betrug fast 42.000 Euro. Die Bundespolizisten beschlagnahmten nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ulm das Fahrzeug, das einen Zeitwert von über 20.000 Euro hatte, sowie 3.500 Euro Bargeld. Der Italiener, der angab, zu seiner Frau zu fahren, die im Landkreis Göppingen lebt, wurde schließlich freigelassen.
Quelle: Presseportal








