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Mühldorf am Inn: Polizeieinsatz in Freilassing

Mehr als 80 Fahndungstreffer und 17 vollstreckte Haftbefehle von Bundespolizeiinspektion Freilassing vom 29. bis 31. Mai 2026.

Das angefügte Bild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Symbolbild Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemittelung verwendet werden.
Foto: Presseportal.de

Freilassing (ost)

Von 29. bis 31. Mai 2026 verzeichneten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Freilassing mehr als 80 Fahndungstreffer, darunter 17 vollstreckte Haftbefehle. Im Vergleich zum vorherigen Pfingstwochenende, an dem die Polizisten in vier Tagen mehr als 50 Fahndungstreffer, darunter neun Haftbefehle, verzeichneten, gab es einen klaren Anstieg. Die Haftbefehle betrafen insgesamt 13 Personen, von denen sechs inhaftiert wurden. Die anderen Personen konnten die geforderten Geldstrafen in Höhe von insgesamt rund 9.200 EUR bezahlen und ihre Reise fortsetzen.

Zusätzlich stellten die Beamten von Freitag bis Sonntag mehrere illegale Einreisen fest und leiteten 16 Strafverfahren im Zusammenhang mit Drogen ein. Außerdem wurden zahlreiche weitere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten festgestellt, darunter Verstöße gegen das Waffen- und Straßenverkehrsgesetz.

Am Samstagabend, dem 30. Mai 2026, wollten Unterstützungskräfte der Bundespolizeiabteilung Blumberg am Grenzübergang Schwarzbach auf der A 8 in Bad Reichenhall einen 41-jährigen ungarischen Staatsbürger als Fahrer eines PKW kontrollieren. Nachdem der Mann zunächst an der Kontrollstelle angehalten hatte, beschleunigte er plötzlich und fuhr auf der Autobahn weiter. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf. Kurz darauf konnte der Mann gestoppt und kontrolliert werden. Bei der Überprüfung seiner Identität stellte sich schnell heraus, warum er geflohen war: Gegen den 41-Jährigen lagen zwei Haftbefehle sowie ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaften Chemnitz und Dresden vor. Außerdem gab es vier weitere Fahndungsnotierungen zur Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Chemnitz. Die Beamten verhafteten den Mann vor Ort. Nach seiner Vorführung vor dem Richter wurde er inhaftiert.

Bereits am Samstagnachmittag wurden die Beamten des Bundespolizeireviers Mühldorf zu einem Einsatz am Bahnhof Mühldorf gerufen. Nach einem Hinweis auf eine betrunkene Person im Gleisbereich trafen die Beamten auf einen stark alkoholisierten 16-jährigen ukrainischen Staatsbürger. Der Jugendliche war den Beamten bereits bekannt. Aufgrund seines Alters und seines Alkoholpegels sollte der 16-Jährige zur Dienststelle gebracht und seiner Mutter übergeben werden. Er war jedoch nicht einverstanden. Während des Transports leistete er Widerstand, sodass die Beamten ihn zu Boden brachten und fesselten. Außerdem beschädigte er einen Sitz eines Dienstfahrzeugs der Bundespolizei. Nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen wurde der Jugendliche seiner Mutter übergeben. Der 16-Jährige muss sich nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Sachbeschädigung und unbefugtem Aufenthalt im Gleisbereich verantworten. Zudem erhielt er ein vorübergehendes Hausverbot für den Bahnhof Mühldorf von der Südostbayernbahn.

Quelle: Presseportal

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