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München: 18-Jähriger widersetzt sich der Bundespolizei

Ein betrunkener Jugendlicher versucht, der Identitätsfeststellung zu entkommen und leistet massiven Widerstand gegen die Beamten.

Das anhängende Bild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.
Foto: Presseportal.de

München (ost)

Am Samstagabend (12. September) fuhr ein betrunkener 18-Jähriger zusammen mit zwei Begleitern auf einem Elektroroller in Richtung des Ostbahnhofs München. Bei der folgenden Identitätsfeststellung zeigte er keine Reue und versuchte zu fliehen. Im Verlauf leistete er starken Widerstand gegen die Beamten der Bundespolizei.

Um 2:45 Uhr bemerkte eine Streife der Bundespolizei drei Jugendliche, die in Schlangenlinien mit einem Elektroroller in Richtung des Haupteingangs des Ostbahnhofs München fuhren.

Die Bundespolizisten führten daraufhin eine Identitätsfeststellung bei den drei Jugendlichen im Alter von 16, 17 und 18 Jahren durch. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass der 18-Jährige während der Fahrt eine Flasche Wodka bei sich hatte. Der Deutsche weigerte sich, sich auszuweisen, und verhielt sich während der Maßnahme uneinsichtig, respektlos sowie verbal aggressiv. Um einer Mitnahme zum Bundespolizeirevier zu entkommen, versuchte er zu fliehen. Die Beamten schafften es jedoch, ihn nach wenigen Metern einzuholen.

Im weiteren Verlauf leistete er starken Widerstand gegen die Bundespolizisten und soll einem Beamten ins Gesicht geschlagen haben. Erst als weitere Streifen hinzukamen, gelang es, den widerspenstigen Jugendlichen zu fesseln und zur Dienststelle im Ostbahnhof zu bringen. Zwei Beamte erlitten leichte Verletzungen, blieben aber einsatzfähig.

Auch während der Mitnahme widersetzte sich der 18-jährige Münchner den Einsatzkräften. Er erlitt ebenfalls leichte Verletzungen und wurde vom hinzugezogenen Rettungsdienst medizinisch versorgt.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,48 Promille. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete eine Blutentnahme an.

Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands wurde der Jugendliche nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von Beamten des Polizeipräsidiums München in ein Bezirkskrankenhaus gebracht. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 18-Jährigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

Quelle: Presseportal

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