Ein 39-jähriger spanischer Staatsangehöriger griff Bundespolizisten im Münchner Hauptbahnhof an. Der verletzte Beamte musste seinen Dienst abbrechen.
München: Angriff nach Personenkontrolle, Beamter verletzt

München (ost)
Am Nachmittag des 25. Juni griff ein 39-jähriger Mann aus Spanien Bundespolizisten am Münchner Hauptbahnhof an. Während des Vorfalls wurde ein Beamter verletzt und musste seinen Dienst beenden. Der Mann wird wegen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.
Um 14:50 Uhr war eine verdeckte Streife der Bundespolizei im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofs unterwegs, als sie auf einen Mann aufmerksam wurde, der seine 64-jährige Mutter aus Spanien lautstark mit beleidigenden Ausdrücken ansprach. Die Beamten entschieden sich daraufhin, eine Personenkontrolle durchzuführen.
Von Anfang an zeigte sich der 39-Jährige während der Kontrolle äußerst unkooperativ und aggressiv. Nachdem er einen Bundespolizisten beleidigt hatte und ihm gesagt wurde, dass er zur Dienststelle mitgenommen wird, drehte er sich plötzlich um und spuckte dem Beamten ins Gesicht.
Die Beamten brachten den Mann zu Boden. Während der Fixierung trat er mehrmals um sich und traf den 27-jährigen Bundespolizisten wiederholt am Bein. Zudem widersetzte sich der obdachlose Mann den polizeilichen Maßnahmen erheblich. Erst mit Hilfe weiterer Streifen konnten sie den Mann fesseln und zur Dienststelle bringen. Auch währenddessen beleidigte er die eingesetzten Bundespolizisten kontinuierlich. Der verletzte Beamte klagte danach über Schmerzen im Bein und musste seinen Dienst beenden. Er wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde er leicht verletzt.
Ein Atemalkoholtest bei dem Spanier ergab keine Alkoholisierung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der 39-Jährige und seine Mutter gegen 18:30 Uhr aus der Dienststelle entlassen.
Quelle: Presseportal








