Drei Jugendliche verursachen Sachschäden und Einbruch im Hauptbahnhof. Tatverdächtige dank Videoüberwachung schnell identifiziert. Schaden beläuft sich auf 3.500 EUR.
München: Aschaffenburger Jugendliche randalieren

Aschaffenburg (ost)
Drei Jugendliche, die der Polizei bekannt sind, verursachen Unruhe im Hauptbahnhof Aschaffenburg und brechen in ein Geschäft ein. Dank Videoüberwachung konnten die Verdächtigen schnell identifiziert werden.
Gegen 02:00 Uhr nachts kam es zu Vandalismus und einem Einbruch in ein Geschäft im Hauptbahnhof Aschaffenburg. Drei junge Deutsche im Alter von 18 bis 21 Jahren beschädigten zunächst die Glastür eines Aufzugs im Bahnhof. Dadurch entstand ein Riss in der Scheibe. Danach beschädigten sie das Schloss eines Handygeschäfts und zerstörten einen Werbeaufsteller außerhalb des Bahnhofs. Anschließend brachen die Verdächtigen gewaltsam in ein Lebensmittelgeschäft ein, stahlen mehrere Gegenstände und betraten die Räumlichkeiten. Eine Reinigungskraft entdeckte die Schäden und alarmierte die Bundespolizei. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 3.500 EUR. Dank der vorhandenen Videoaufnahmen konnten die drei Verdächtigen rasch identifiziert werden. Es handelt sich um drei bereits vorher auffällig gewordene junge Deutsche aus Aschaffenburg. Die Bundespolizeiinspektion Würzburg hat Ermittlungen wegen Verdachts auf Sachbeschädigung und besonders schweren Diebstahl aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Bayern für 2022/2023
Die Einbruchsrate in Bayern stieg zwischen 2022 und 2023 von 2844 auf 3436 Fälle an. Im Jahr 2023 wurden 888 Fälle gelöst, während es im Jahr 2022 nur 599 waren. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 654 auf 757, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 533 auf 655 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 121 auf 102 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging von 284 auf 422 hoch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.844 | 3.436 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 599 | 888 |
| Anzahl der Verdächtigen | 654 | 757 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 533 | 655 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 121 | 102 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 284 | 422 |
Quelle: Bundeskriminalamt








