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München: Betriebsstörung am Münchner Hauptbahnhof

Ein 56-Jähriger löste im ICE die Notbremse und betrat die Gleise, was zu erheblichen Störungen im Zugverkehr führte.

Foto: unsplash

München (ost)

In der Nacht von Sonntag auf Montag (5. April) zog ein 56-jähriger Mann vor dem Hauptbahnhof München die Notbremse eines Schnellzuges. Danach öffnete er die Tür des Zuges und begab sich auf die Gleise. Dies führte zu einer längeren Sperrung der Gleise und zu erheblichen Betriebsstörungen. Um etwa 23:20 Uhr zog ein 56-jähriger Deutscher kurz vor der Ankunft am Hauptbahnhof München die Notbremse des ICE 2845. Danach öffnete er eine Tür und begab sich auf die Gleise. Die Notfallleitstelle sperrte daraufhin alle Gleise zwischen dem Hauptbahnhof München und der Donnersbergerbrücke. Zudem erhielten alle Züge in diesem Bereich einen Nothaltebefehl. Die Notfallleitstelle alarmierte die Bundespolizei. Die Beamten fanden den psychisch auffälligen Mann kurz darauf in der Nähe des Stellwerks an der Hackerbrücke. Aufgrund der unklaren Lage, ob sich noch andere Personen im Gefahrenbereich befanden, blieb die Gleissperrung bis 00:43 Uhr (7. April) bestehen. Die Polizei brachte den 56-Jährigen zur Wache in der Denisstraße für weitere Untersuchungen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte der obdachlose Mann die Wache verlassen. Gegen ihn wurden strafrechtliche Ermittlungen wegen des Missbrauchs von Notrufeinrichtungen sowie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen unbefugten Betretens der Gleise und der dadurch verursachten Betriebsstörung eingeleitet. Der Vorfall führte zu erheblichen Störungen im Nah- und Fernverkehr der Deutschen Bahn.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 329.741 Fälle, was 84,81% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Insgesamt gab es 499 Tote, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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