Ein Unbekannter setzte Pfefferspray gegen Passanten ein, die Bundespolizei sucht dringend nach dem Täter.
München: Gefährliche Körperverletzung am Bahnhof Pasing

München (ost)
Schon im Sommer dieses Jahres hat ein Unbekannter am gut besuchten Bahnsteig des Münchner Bahnhofs Pasing ohne ersichtlichen Grund Pfefferspray eingesetzt. Die Bundespolizei sucht nun mit Fotos nach dem Mann. Am Montag, dem 30. Juni 2025, ereignete sich gegen 16:05 Uhr auf dem Bahnsteig von Gleis 8 am Bahnhof München-Pasing eine gefährliche Körperverletzung. Laut den bisherigen Ermittlungen setzte ein bisher unbekannter Mann ohne ersichtlichen Grund Pfefferspray gegen einen 47-jährigen eritreischen Staatsbürger ein und traf ihn im Gesicht. Der Bahnhof war zum Zeitpunkt des Vorfalls stark besucht. Durch den Sprühnebel wurden auch ein 39-jähriger ägyptischer Staatsbürger und seine 8-jährige Tochter getroffen, die sich ebenfalls auf dem Bahnsteig befanden.
Der Verdächtige verließ daraufhin den Tatort und floh über den Hauptausgang auf den Bahnhofsvorplatz.
Beschreibung des Tatverdächtigen:
Alter: ca. 25-30 Jahre
Größe: ca. 170-175 cm
Körperbau: schlank, ca. 70 kg
Haare: schwarz, kurz, glatt, Scheitel rechts
Erscheinung: europäisch/südländisch
Aussehen: dunkle Augenfarbe, schwarzer Oberlippen- und Kinnbart, kantiges Gesicht
Kleidung: schwarzes T-Shirt, schwarze Jeansshorts, schwarze Sonnenbrille, weiß-schwarz gemusterte Sneaker
Sonstiges: schwarze Umhängetasche
Im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I sucht die Bundespolizei auf Anordnung des Amtsgerichts München mit Fotos nach dem Unbekannten. Diese können auf der Internetseite der Bundespolizei unter dem folgenden Link eingesehen werden. https://bundespolizei.de/aktuelles/fahndungen/30-juni-2025-gefaehrliche-koerperverletzung-am-bahnhof-muenchen-pasing-01-2026
Wer erkennt den auf den Bildern abgebildeten Täter und kann Informationen zu ihm oder seinem Aufenthaltsort geben? Die Bundespolizeiinspektion München bittet um sachdienliche Hinweise unter der Rufnummer 089/515550-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.
Quelle: Presseportal








