Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

München: Geldstrafe und Auslieferungshaft

Die Bundespolizei hat an der A93 einen gesuchten Ungarn gefasst, der Justizschulden beglich und nun auf Auslieferung nach Ungarn wartet.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat an der A93 bei Kiefersfelden einen Ungarn gefasst, der europaweit gesucht wurde.
Foto: Presseportal.de

Kiefersfelden (A93) / Rosenheim (ost)

Am Donnerstag, dem 28. Mai, wurde von der Bundespolizei an der A93 bei Kiefersfelden ein gesuchter Ungar festgenommen. Gegen den Fahrer des Pkw lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Rosenheim vor. Auch die ungarischen Behörden waren an der Festnahme des 31-Jährigen interessiert. Nach Begleichung seiner Justizschulden in Höhe von mehreren Tausend Euro musste er in München die Auslieferungshaft antreten.

Während der Überprüfung der Personalien des ungarischen Fahrzeugführers an der Autobahn-Raststätte Inntal-Ost stellte sich heraus, dass er sowohl in Deutschland als auch in ganz Europa gesucht wurde. Aufgrund eines Beschlusses des Amtsgerichts Rosenheim wegen Urkundenfälschung musste er eine Geldstrafe von 5.100 Euro zahlen. Alternativ drohten dem Mann 255 Tage Haft. Zusätzlich suchte die ungarische Justiz wegen mehrerer Betrugs- und Fälschungsdelikte mit einem europäischen Haftbefehl nach dem Mann, der zuletzt in Österreich lebte.

Nach seiner Verhaftung war der Ungar in der Lage, den geforderten vierstelligen Betrag zu zahlen. Gemäß der Entscheidung der Generalstaatsanwaltschaft München wurde er dann am Freitagmorgen dem Amtsgericht Rosenheim vorgeführt. Auf Anordnung des Richters brachten ihn die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. Dort muss er auf seine Auslieferung nach Ungarn warten.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24