Die Rosenheimer Bundespolizei hat über 60 Personen ohne Einreisepapiere festgestellt, die aus verschiedenen Ländern kamen. Viele wurden vorläufig festgenommen und nach Österreich zurückgewiesen.
München: Grenzkontrollen der Rosenheimer Bundespolizei

Rosenheim / Kiefersfelden (ost)
Die Bundespolizei in Rosenheim hat während der Zeit von Gründonnerstag bis Ostermontag ungefähr 60 Personen ohne die erforderlichen Einreisepapiere entdeckt. Die Migranten kommen aus mehr als 20 verschiedenen Ländern, hauptsächlich aus Nigeria, Syrien, dem Irak, Afghanistan, Albanien, Nordmazedonien, Moldau, Palästina und dem Kosovo. Die meisten von ihnen wurden in Kiefersfelden einer Grenzkontrolle unterzogen.
Etwa 40 Personen nutzten grenzüberschreitende Reisebusse für ihre illegalen Einreiseversuche, ungefähr zehn reisten mit dem Zug und knapp zehn weitere mit Personenkraftwagen. Zwei Autofahrer wurden am Sonntag beziehungsweise Montag wegen des Verdachts der Einschleusung von Ausländern vorläufig festgenommen und angezeigt.
Ein 24-jähriger Afghane, der an der Kontrollstelle der A93 mit einem österreichischen Fremdenpass identifiziert wurde, transportierte drei Landsleute im Alter von 24 bis 26 Jahren in seinem Auto. Die mutmaßlich eingeschleusten Männer wurden nach Österreich zurückgeschickt. Im Fahrzeug eines 36-jährigen Syrers, der einen deutschen Reiseausweis für Flüchtlinge vorweisen konnte, befanden sich zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 23 und 32 Jahren. Diese hatten nicht die erforderlichen Einreisepapiere. Es stellte sich heraus, dass beide bereits in der Vergangenheit in Deutschland registriert worden waren. Die zuständige Ausländerbehörde muss nun über ihre weitere Unterbringung entscheiden.
Von den insgesamt etwa 60 festgestellten Migranten mussten ungefähr 50 das Land wieder verlassen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie nach Österreich zurückgeschickt.
Quelle: Presseportal








