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München: Grenzkontrollen führen zu Fahndungserfolgen

Mehrere Personen mit Haftbefehlen und Einreiseverboten bei Kontrollen entdeckt.

Das Symbolbild darf im Zusammenhang mit der Verarbeitung der Pressemitteilung und dem Zusatz "Symbolbild Bundespolizei" verwendet werden.
Foto: Presseportal.de

Freilassing (ost)

Am Dienstagmorgen (17. Februar) wurde ein 37-jähriger Staatsbürger aus Gambia von den Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Freilassing kontrolliert, als er sich in einem grenzüberschreitenden Fernverkehrszug befand. Bei der Kontrolle konnte der Mann keine Ausweisdokumente vorzeigen. Eine Überprüfung seiner persönlichen Angaben ergab, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Konstanz gegen ihn vorlag, da er gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen hatte. Daher muss der Mann eine Freiheitsstrafe von 9 Monaten verbüßen. Es lagen auch zwei weitere Ausschreibungen gegen ihn vor. Eine Überprüfung im Ausländerzentralregister ergab, dass ein Einreise- und Aufenthaltsverbot gegen den 37-Jährigen bis September 2028 besteht. Aufgrund dieser Tatsachen besteht der Verdacht einer versuchten unerlaubten Einreise trotz eines bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots. Bei der folgenden Durchsuchung wurde eine Mischung aus Marihuana und Tabak im Gewicht von 1,56 Gramm gefunden. Daher besteht auch der Verdacht eines Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 37-Jährige noch am selben Tag in eine nahe gelegene Justizvollzugsanstalt gebracht.

Am selben Tag wurde ein 37-jähriger Staatsbürger aus Rumänien am Bahnhof Freilassing kontrolliert. Die Überprüfung ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I zur Strafvollstreckung wegen räuberischen Diebstahls. Der Verurteilte muss eine Reststrafe von 354 Tagen aus einer Gesamtstrafe von zwei Jahren und elf Monaten verbüßen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann ebenfalls in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

An der Kontrollstelle auf der BAB 8 wurde ein 23-jähriger Staatsbürger aus der Türkei kontrolliert, der sich in einem kroatischen Reisebus befand. Der Mann weigerte sich, seine Ausweisdokumente vorzulegen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden sein türkischer Reisepass in der Unterhose und seine türkische ID-Karte in einer Socke gefunden. Die Beamten stellten fest, dass eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den Mann wegen des Erschleichens von Leistungen vorlag. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 23-Jährige wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise nach Österreich zurückgewiesen.

Ebenfalls am Dienstagabend (17. Februar) wurde ein 21-jähriger Staatsbürger aus Russland in einem Nahverkehrszug kontrolliert, der nur eine österreichische Asylverfahrenskarte vorweisen konnte. Eine Überprüfung seiner persönlichen Angaben ergab eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Nürnberg wegen des Verdachts einer Körperverletzung. Es wurde auch festgestellt, dass eine Ausweisungsverfügung der Ausländerbehörde Kempten gegen den Mann vorlag. Das damit verbundene Einreise- und Aufenthaltsverbot ist bis Dezember 2031 befristet. Aufgrund des Verdachts einer unerlaubten Einreise trotz eines bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots wurde der 21-Jährige nach Österreich zurückgewiesen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 50012 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wobei 46698 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 41572, wobei 35704 männliche und 5868 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 13630 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 50746, wobei 46959 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging auf 40924 zurück, wobei 35301 männliche und 5623 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 15083. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

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