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München: Missbrauch von Nothilfemitteln im Würzburger Hauptbahnhof

Zwei Vorfälle innerhalb eines Monats. Feueralarme wurden mutwillig ausgelöst, Täter wurden dank Videoauswertung identifiziert und festgenommen.

Foto: Depositphotos

Würzburg (ost)

In kürzester Zeit ereigneten sich im Hauptbahnhof Würzburg zwei Fälle von Nothilfemittelmissbrauch. In beiden Fällen wurden Feueralarme vorsätzlich ausgelöst.

Am 5. März zerstörte ein betrunkener litauischer Mann grundlos eine Notfallbox und löste dadurch einen Feueralarm aus. Dank schneller Videoanalyse durch die Bundespolizei konnte der zunächst unbekannte Täter schnell identifiziert und festgenommen werden.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Montagabend (23. März) gegen 21:45 Uhr. Die Bundespolizei erhielt die Meldung über einen ausgelösten Feueralarm im Hauptbahnhof Würzburg. Die Feuerwehrkräfte entdeckten eine zerbrochene Scheibe an der Brandmeldeanlage. Auch hierfür gab es keinen erkennbaren Grund. Durch die rasche Auswertung der Videoaufzeichnungen durch die Bundespolizei konnten die Einsatzkräfte den Verdächtigen zügig identifizieren. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen wurde ein 43-jähriger Kroate in der Nähe des Bahnhofs angetroffen und vorläufig festgenommen. Während der Maßnahmen verhielt sich der Mann unkooperativ und aggressiv gegenüber den Einsatzkräften. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Verdächtige wieder freigelassen.

Die Bundespolizeiinspektion Würzburg leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Nothilfemittelmissbrauchs ein.

Die wiederholten Vorfälle zeigen deutlich, dass es sich hierbei keineswegs um harmlose Streiche handelt. Der Missbrauch von Nothilfemitteln ist eine Straftat, die erhebliche Kosten verursacht und im Ernstfall Menschenleben gefährden kann, da Rettungskräfte unnötig gebunden werden.

Quelle: Presseportal

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