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München: Polizeieinsatz am Leuchtenbergring

Ein 19-jähriger Fahrgast weigerte sich, die S-Bahn zu verlassen, was zu einer Auseinandersetzung mit einem Bahnmitarbeiter führte.

Symbolbild
Foto: Presseportal.de

München (ost)

Am Mittwoch (25. Februar) ereignete sich gegen 16:00 Uhr am S-Bahnhof Leuchtenbergring ein Vorfall, bei dem ein 19-jähriger ukrainischer Staatsbürger und ein 58-jähriger deutscher Bahnangestellter in einen körperlichen Kampf verwickelt waren, nachdem der Fahrgast sich weigerte, die S-Bahn zu verlassen.

Nach bisherigen Informationen saß der 19-Jährige als Passagier in einer S-Bahn der Linie S1 mit Endstation Leuchtenbergring. Ein 58-jähriger Mitarbeiter der Deutschen Bahn forderte ihn auf, den Zug zu verlassen. Daraufhin entstand ein verbaler Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung überging, bei der beide Männer sich gegenseitig attackierten. Schließlich brachte der Bahnmitarbeiter den 19-Jährigen zu Boden.

Zeugen trennten die Streithähne und alarmierten den Notruf. Bis zum Eintreffen der Bundespolizei hörten beide aufeinander auf. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurde der 19-Jährige bei Ankunft der Einsatzkräfte vor Ort festgenommen. Während des Vorfalls wurde das Handy des 58-Jährigen beschädigt. Der 19-Jährige erlitt eine blutende Nasenverletzung, behauptete jedoch, keine Schmerzen zu verspüren. Der Rettungsdienst stellte fest, dass keine ärztliche Behandlung erforderlich war. Der 58-Jährige erlitt leichte Verletzungen, benötigte aber ebenfalls keine medizinische Betreuung.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei dem 19-Jährigen ergab einen Wert von über 3 Promille. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft München I wurde eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurde er freigelassen.

Die Bundespolizei ermittelt gegen beide Beteiligten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Bayern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 388.817 Unfälle. Davon entfallen 49.463 Unfälle auf Personenschäden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 7.460 Fälle aus, was 1,92% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 329.741 Fälle, was 84,81% entspricht. In Ortslagen wurden 37.412 Unfälle innerorts (9,62%), 20.411 außerorts (5,25%) und 5.035 auf Autobahnen (1,29%) verzeichnet. Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 499, während 9.257 Personen schwer verletzt wurden und 53.102 leicht verletzt wurden.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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