Die Freiwillige Feuerwehr München rettete Fische in Langwied vor dem Austrocknen, um ihr Überleben zu sichern.
München: Rettung von Fischen in ausgetrocknetem Weiher

München (ost)
Montagabend, 10. August 2026, 19.47 Uhr
Kreuzkapellenstraße
Aufgrund der langanhaltenden Hitzeperiode trocknete ein Karpfenweiher in Langwied fast komplett aus, was das Leben mehrerer Fische bedrohte. Um die Tiere zu retten, machte sich die Freiwillige Feuerwehr München am Montagabend auf den Weg in die Kreuzkapellenstraße.
In der Nähe des Langwieder Sees war ein Gewässer durch die anhaltende Hitzeperiode ausgetrocknet. Der Wasserstand war bereits so stark gesunken, dass die Fische nur noch in einer kleinen Pfütze schwammen und das für die Vögel aufgestellte Entenhaus sich mittlerweile in unerreichbarer Höhe befand. Nach einer direkten Anfrage aus der Bevölkerung an den Kommandanten der Abteilung Langwied-Lochhausen und in Absprache mit der Leitstelle München wurde ein Einsatz für den späten Montagabend geplant, um möglichst wenige Verkehrsbehinderungen für die Badegäste auf der Zufahrtsstraße zur Langwieder Seenplatte zu verursachen.
Um 19.47 Uhr machten sich die freiwilligen Einsatzkräfte schließlich mit zwei Fahrzeugen auf den Weg zum Weiher. Vor Ort errichteten die Helfer eine Saugleitung zur Wasserentnahme aus dem Langwieder See und verlegten eine etwa 160 Meter lange Schlauchleitung mit Schlauchbrücken über die Kreuzkapellenstraße zum Weiher. Mit einem Wasserwerfer wurde der Weiher etwa eine Stunde lang gefüllt, bis er wieder seinen normalen Pegel erreichte.
Dank des mutigen Einsatzes der Ehrenamtlichen konnten das Überleben der Fische gesichert und den Enten wieder ein ebener Einstieg in ihre Unterkunft ermöglicht werden.
(pes)
Quelle: Presseportal








