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München: Schwerer Unfall in Wäscheschacht

Eine Frau wurde in Altstadt-Lehel schwer verletzt, als sie in einen Wäscheaufzugsschacht stürzte. Die Rettung gestaltete sich aufwändig.

Foto: unsplash

München (ost)

Am Montag, den 13. Juli 2026, um 15.47 Uhr

in der Sonnenstraße

Bei einem Sturz in einen Schacht eines Wäscheaufzugs wurde am Montagnachmittag eine Frau schwer verletzt. Die Rettungsaktion war sehr aufwendig.

Um 15.47 Uhr wurde die Integrierte Leitstelle über den Absturz einer Person in einem Wäscheschacht informiert. Sofort wurden ein Löschzug und die Höhenrettungsgruppe alarmiert. Der Einsatzleiter stellte fest, dass eine 40-jährige Frau in einen Wäscheschacht für benutzte Wäsche gefallen war und nach etwa acht Metern freiem Fall im Untergeschoss gelandet war. Zwei Höhenretter der Berufsfeuerwehr wurden mithilfe eines Flaschenzugs zu der Verletzten hinabgelassen. Während der ersten medizinischen Versorgung im Schacht bereiteten weitere Einsatzkräfte die Rettung vor. Aufgrund der engen Abmessungen von etwa 50 x 80 cm fand die Erstversorgung in sehr beengten Verhältnissen statt. Um weitere Verletzungen zu vermeiden, wurde die Frau auf einer Halbtrage, einer Spezialtrage der Höhenrettungsgruppe, fixiert und von Hand zwei Stockwerke nach oben gezogen. Dort wurde sie von einem Notarzt intensivmedizinisch versorgt und anschließend in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht.

Die genaue Ursache für den Sturz wird von der Polizei untersucht. Der Wäscheaufzug wurde außer Betrieb genommen.

Es liegen der Branddirektion München keine Fotos zu diesem Einsatz vor.

(rec)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Bayern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 388.817 Unfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 329.741, was 84,81% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Die Anzahl der Getöteten betrug 499, Schwerverletzte 9.257 und Leichtverletzte 53.102.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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