Ein Streit um eine Pfandflasche im Regionalexpress eskalierte, als ein Iraker einem Syrer ins Gesicht schlug. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung.
München: Streit am Bahnhof endet mit Faustschlag

Nürnberg (ost)
Nürnberg – Am Dienstag (2. Juni) hat ein 47-jähriger Iraker einen 31-jährigen Syrer am Hauptbahnhof Nürnberg mit einem Faustschlag ins Gesicht attackiert. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung.
Am Dienstagnachmittag kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern im Regionalexpress RE90, der am Gleis 18 stand. Der Streit entstand aufgrund einer Pfandflasche, die beide Sammler zuerst entdecken wollten. Im Verlauf des Streits schlug der Iraker dem Syrer mit der Faust ins Gesicht, wodurch dieser kurz zu Boden ging. Die Mitarbeiter der Deutschen Bahn wurden auf den Vorfall aufmerksam und informierten die Bundespolizei. Nachdem die Beamten die Streithähne trennen konnten, erhielt der 31-Jährige ärztliche Betreuung, jedoch war keine Behandlung erforderlich. Beide Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Körperverletzung gegen den 47-jährigen Iraker ein. Der Mann ist der Polizei bereits bekannt: Er wurde bereits mehrmals wegen Diebstahls, Bedrohung und Beleidigung festgenommen und hat bereits eine Haftstrafe wegen Hausfriedensbruchs verbüßt.
Quelle: Presseportal








