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München: Tür beschädigt,50 Zugreisende gestrandet

Ein wütender 24-jähriger Afghane beschädigte die Zugtür nach seinem Rauswurf. 50 Fahrgäste mussten nach einer anderen Reisemöglichkeit suchen.

Foto: unsplash

Nürnberg (ost)

Ingolstadt – Ein 24-jähriger Afghane hat am Montagmorgen (23. März) am Bahnhof Ingolstadt Nord einen Regionalexpress außer Betrieb gesetzt. Er wurde aus dem Zug geworfen und verlor dabei die Kontrolle.

Während der Fahrt des RE1 von Nürnberg nach München überprüfte der Zugbegleiter die Fahrkarten. Ein junger Mann konnte kein Ticket vorzeigen und wurde daher am Bahnhof Ingolstadt Nord von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Der 24-Jährige war darüber so verärgert, dass er beim Anfahren des Zuges seinen Rucksack mit großer Wucht gegen die Glasscheibe der Einstiegstür warf. Das Glas zersplitterte.

Der Lokführer bemerkte den Schaden und ließ die Zugtür am Hauptbahnhof Ingolstadt genau untersuchen. Das Ergebnis: Die beschädigte Scheibe stellte ein Sicherheitsrisiko dar, sodass eine Weiterfahrt auf der Schnellfahrstrecke nicht mehr möglich war. Der Regionalexpress musste abgestellt werden. Etwa 50 Fahrgäste mussten plötzlich nach einer anderen Reisemöglichkeit suchen.

Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn alarmierte die Bundespolizei in Nürnberg. Die Beamten konnten den Täter kurz darauf festnehmen. Er war in den stillstehenden Zug auf dem Nebengleis eingestiegen und wartete auf dessen Weiterfahrt. Das war jedoch nicht möglich, da er immer noch keinen gültigen Fahrschein hatte.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann freigelassen. Ihn erwartet ein Verfahren wegen des Erschleichens von Leistungen und gemeinschädlicher Sachbeschädigung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Bayern im Jahr 2023 zeigt insgesamt 388.817 Unfälle. Davon sind 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 7.460 Fälle aus, was 1,92% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 2.153 Fälle, was 0,55% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 329.741 Fälle, was 84,81% entspricht. In der Ortslage gab es 37.412 Unfälle innerorts (9,62%), 20.411 außerorts (5,25%) und 5.035 auf Autobahnen (1,29%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 499, Schwerverletzte 9.257 und Leichtverletzte 53.102.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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