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München: Umfangreicher Rettungseinsatz am Schönrain-Tunnel

Ein ICE 528 von München nach Dortmund löste einen Großeinsatz aus. 230 Reisende blieben während der Absuchmaßnahmen unverletzt im Zug.

Foto: unsplash

Wiesenfeld/Rohrbach (ost)

Am Dienstagabend (1. September) gab es einen großen Einsatz verschiedener Rettungsorganisationen am Eingang des Schönrain-Tunnels hinter Wiesenfeld. Während der Fahrt von München nach Dortmund öffnete sich gegen 19:32 Uhr aus bisher ungeklärten Gründen eine Tür im hinteren Teil des ICE 528. Nach den bisherigen Ermittlungen wurde die Notentriegelung dieser Tür aktiviert. Die genauen Gründe dafür werden von der Bundespolizeiinspektion Würzburg derzeit untersucht.

Die Suche entlang der Strecke und im Tunnel verlief ergebnislos. Während der Suche blieben die etwa 230 Passagiere im Zug. Die Rettungsdienste kümmerten sich um ihre Betreuung. Durch das Einleiten einer Gefahrenbremsung wurde niemand verletzt. Nach Abschluss der Suchmaßnahmen fuhr der ICE 528 nach Lohr am Main. Dort führte die Bundespolizeiinspektion Würzburg mit Unterstützung benachbarter Dienststellen und der Bayerischen Landespolizei bei den 120 Passagieren, die sich im betroffenen hinteren Teil des Zuges befanden, erkennungsdienstliche Maßnahmen durch. Die polizeilichen Maßnahmen dauerten bis etwa 02:30 Uhr. Die Deutsche Bahn AG organisierte einen Schienenersatzverkehr und kümmerte sich um den Weitertransport aller Passagiere nach Aschaffenburg und Frankfurt am Main.

Die Streckensperrung dauerte bis 02:40 Uhr und führte zu einer Gesamtverspätung von 5826 Minuten bei 125 Zügen. Es kam zu keinen Zugausfällen.

Während des Einsatzes waren etwa 300 Einsatzkräfte der Bundespolizei, der Bayerischen Landespolizei, der Feuerwehren und Rettungsdienste sowie der Deutschen Bahn AG im Einsatz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 329.741, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 84,81% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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