Die Bundespolizeidirektion München veröffentlichte Feststellungen zu unerlaubten Einreisen in Bayern. Zwischen 2024 und 2026 wurden 13.553 Personen an der Grenze zurückgewiesen oder zurückgeschoben.
München: Unerlaubte Einreisen in Bayern

München (ost)
Die Bundespolizeidirektion München, zuständig für die grenzpolizeilichen Aufgaben im Freistaat Bayern, hat die folgenden Erkenntnisse festgestellt:
Die monatlichen Zahlen von Januar 2021 bis Juni 2026 bezüglich unerlaubt eingereister Personen können der Tabelle im Anhang entnommen werden.
Zwischen 2024 und 2026 wurden in Bayern von der BPOLD München insgesamt 13.553 Personen direkt an der Grenze oder im Zusammenhang mit illegalen Grenzübertritten zurückgewiesen oder zurückgeschoben (Luft- und Landweg).
II. Erkenntnisse seit der vorübergehenden Wiedereinführung der Binnengrenzkontrollen – nur an Landgrenzen
Auf Anordnung der Bundesministerin des Innern und für Heimat führt die Bundespolizei seit dem 16. September 2024 vorübergehend wiedereingeführte Binnengrenzkontrollen an allen landseitigen Schengenbinnengrenzen durch.
Folgende Erkenntnisse wurden von den Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei in Bayern zwischen dem 16. September 2024 und dem 30. Juni 2026 (einschließlich) festgestellt:
III. Erkenntnisse seit dem 8. Mai 2025 nur an Landgrenzen im Zeitraum bis zum 30. Juni 2026 (einschließlich)
Unerlaubte Einreisen: 12.566
Zurückweisungen/Zurückschiebungen: 8.624 davon AUT: 7.765 davon CZE: 859
Davon § 18 (2) AsylG: 546
Vulnerable Gruppen: 38
davon AUT: 37 davon CZE: 1
Wiedereinreisesperren: 442
Schleuser: 627
Haftbefehle: 3.062
Hintergrund: Die Kontrollen betreffen seit dem 16. September 2024 auch die Landgrenzen zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark. An den übrigen Landgrenzen (Polen, Tschechien, Österreich und Schweiz) fanden die vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen bereits zuvor statt. Die Grenzkontrollen sind zum Schutz der inneren Sicherheit und zur Reduzierung irregulärer Sekundärmigration notwendig.
Hinweis: Die Daten stammen aus der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei bis einschließlich Mai 2026; diese können sich aufgrund von Nachmeldungen oder Maßnahmen zur Qualitätssicherung in Zukunft geringfügig ändern. Die Daten für den Monat Juni 2026 basieren auf einem Sondermeldedienst.
Die entsprechenden bundesweiten Angaben des Bundespolizeipräsidiums sind abrufbar unter dem Link: http://presseportal.de/blaulicht/pm/73990/6308619
Quelle: Presseportal








