Die Bundespolizeidirektion München veröffentlicht Feststellungen zu unerlaubt eingereisten Personen. Zwischen 2024 und 2026 wurden 12.569 Personen an der Grenze zurückgewiesen oder zurückgeschoben.
München: Unerlaubte Einreisen in Bayern

München (ost)
Die Bundespolizeidirektion München, die für die grenzpolizeilichen Aufgaben im Freistaat Bayern zuständig ist, hat folgende Erkenntnisse gemacht:
Die monatlichen Zahlen von Januar 2021 bis April 2026 bezüglich unerlaubt eingereister Personen können der Tabelle im Anhang entnommen werden.
Im Zeitraum von 2024 bis 2026 wurden 12.569 Personen von der BPOLD München in Bayern unmittelbar an der Grenze oder im Zusammenhang mit illegalen Grenzübertritten zurückgewiesen oder zurückgeschoben (Luft- und Landweg).
II. Art der Erkenntnisse seit den vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen – nur an Landgrenzen
Auf Anweisung der Bundesministerin des Innern und für Heimat führt die Bundespolizei seit dem 16. September 2024 vorübergehend wiedereingeführte Binnengrenzkontrollen an allen landseitigen Schengenbinnengrenzen durch.
Folgende Erkenntnisse haben die Polizeibeamtinnen und -beamten in Bayern zwischen dem 16. September 2024 und dem 30. April 2026 (einschließlich) gemacht:
III. Art der Erkenntnisse seit dem 8. Mai 2025 nur an Landgrenzen im Zeitraum bis 30. April 2026 (einschließlich)
Unerlaubte Einreisen: 11.168
Zurückweisungen/Zurückschiebungen: 7.640 davon AUT: 6.876 davon CZE: 764
Davon § 18 (2) AsylG: 487
Vulnerable Gruppen: 36
davon AUT: 35 davon CZE: 1
Wiedereinreisesperren: 396
Schleuser: 569
Haftbefehle: 2.662
Hintergrund: Die Kontrollen betreffen seit dem 16. September 2024 auch die Landgrenzen zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark. An den übrigen Landgrenzen (Polen, Tschechien, Österreich und Schweiz) fanden die vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen bereits zuvor statt. Die Grenzkontrollen sind zum Schutz der inneren Sicherheit und zur Reduzierung irregulärer Sekundärmigration notwendig.
Hinweis: Die Daten basieren auf der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei bis einschließlich März 2026; sie können sich aufgrund von Nachmeldungen oder Maßnahmen zur Qualitätssicherung in Zukunft leicht ändern. Die Daten für April 2026 stammen aus einem Sondermeldedienst.
Die entsprechenden bundesweiten Angaben des Bundespolizeipräsidiums finden Sie unter folgendem Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/73990/6268113
Quelle: Presseportal








