Bundespolizei nimmt Migranten wegen offener Justizschulden fest, während ein anderer Fahrgast eine Geldstrafe begleichen kann, aber dennoch nicht weiterreisen darf.
München: Verhaftung von Pakistanern bei Grenzkontrollen in Deutschland

Rosenheim (ost)
Am Bahnhof in Rosenheim wurde ein pakistanischer Migrant aus Italien kommend von der Bundespolizei am Donnerstagnacht (14. März) festgenommen und ins Gefängnis nach Bernau gebracht, da er seine offenen Justizschulden nicht begleichen konnte. Es wird erwartet, dass er erst Mitte des Jahres aus der Haft entlassen wird. Ein anderer Passagier, ebenfalls aus Pakistan, konnte hingegen die gegen ihn verhängte vierstellige Geldstrafe bezahlen und musste daher keine Freiheitsstrafe antreten. Trotzdem durfte er nicht weiterreisen, da ihm die erforderlichen Einreisepapiere fehlten.
Bei der Kontrolle des 30-jährigen Pakistaners an der Grenze konnte er sich mit einem Pass, aber nicht mit den erforderlichen Einreise- oder Aufenthaltsgenehmigungen ausweisen. Es stellte sich heraus, dass er wegen eines aufenthaltsrechtlichen Verstoßes eine Geldstrafe von etwa 1.000 Euro vom Amtsgericht Bamberg auferlegt bekommen hatte. Da er das Geld nicht zahlen konnte, wurde er für 90 Tage in die Bernauer Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Während dieser Zeit wird er wahrscheinlich mit einer Anzeige wegen versuchter illegaler Einreise konfrontiert sein.
Der andere pakistanische Staatsangehörige hatte neben seinem Reisepass weder ein Visum noch eine sonstige Aufenthaltsberechtigung. Der 44-Jährige wurde im Jahr 2020 vom Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen falscher Angaben zur Beschaffung einer Aufenthaltserlaubnis zu einer Geldstrafe von 2.000 Euro verurteilt. Da er zahlungsfähig war, konnte er die Geldstrafe bei der Bundespolizei begleichen und entging somit einer 100-tägigen Ersatzhaft. Trotzdem durfte er seine Reise nach München aufgrund fehlender Einreisepapiere nicht fortsetzen und wurde nach Österreich zurückgeschickt, nachdem er wegen illegalen Einreiseversuchs angezeigt worden war.
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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
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Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
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sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzüberschreitende Kriminalität vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von Ausländern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten für die Sicherheit von
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








