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München: Vier Pfoten auf Abwegen

Feuerwehr rettet Hund aus Isar (Oberföhring). Am Donnerstagvormittag sprang ein Weimaraner der Taube hinterher und landete sechs Meter tiefer im kalten Wasser. Die Feuerwehr rettete den Vierbeiner unverletzt.

Einsatzfoto der Feuerwehr München
Foto: Presseportal.de

München (ost)

Donnerstag, 12. März 2026, 10.35 Uhr

Isarwehr Oberföhring

Ein junger Vierbeiner landete im kühlen Wasser, als er versuchte, eine Taube zu fangen. Die Feuerwehr München rettete den Hund aus seiner misslichen Lage.

Am Donnerstagmorgen spazierte die Besitzerin mit ihrem Vierbeiner in der Nähe des Isarwehrs in Oberföhring. Als der Hund die Chance sah, eine Taube zu fangen, riss er sich los und begann zu jagen. Als er an das Geländer der Wehranlage gelangte, folgte der schwarze Weimaraner seinen Instinkten und sprang mutig der Taube hinterher. Der Flug endete etwa sechs Meter tiefer im kalten Wasser – ohne Taube. Entsetzt über sein Scheitern und die Kälte der Isar rettete sich der Hund auf einen Vorsprung des Wehrs. Passanten hielten die besorgte Besitzerin davon ab, selbst ins Wasser zu springen, um ihren treuen Begleiter zu retten.

Die Feuerwehr, die gerufen wurde, setzte speziell ausgebildete Strömungsretter ein. Ein Feuerwehrtaucher schwamm gesichert an einer Leine zu dem verängstigten Vierbeiner. Nachdem sich Retter und Tier auf dem Vorsprung des Wehrs kennengelernt hatten, schwammen sie gemeinsam zurück ans Ufer. Dort wurde der Hund freudig seiner Besitzerin übergeben.

Bei diesem Einsatz wurde niemand verletzt. Über das Schicksal der gejagten Taube liegen der Feuerwehr keine Informationen vor.

Achtung Lebensgefahr!

Das Baden und Schwimmen in der Nähe von Wehranlagen ist extrem gefährlich. Unsichtbare Strömungen an der Wasseroberfläche bedeuten auch für erfahrene Schwimmer Lebensgefahr. Halten Sie ausreichend Abstand zu Ein- und Ausbauten in fließenden Gewässern.

(rec)

Quelle: Presseportal

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