Ein 24-jähriger Deutscher sprühte einem 62-jährigen Türken Pfefferspray ins Gesicht, nachdem ihm eine Zigarette verweigert wurde. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
München: Zigarettenstreit am Nürnberger Hauptbahnhof endet mit Pfefferspray

Nürnberg (ost)
In Nürnberg – An Nürnbergs Hauptbahnhof kam es in der Nacht zum Mittwoch (11. März) zu einer körperlichen Auseinandersetzung auf Bahnsteig 7. Die Bundespolizei führt Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung durch.
Ein 24-jähriger Deutscher bat den 62-jährigen Türken kurz vor Mitternacht um eine Zigarette. Als ihm dies verweigert wurde, entstand ein Streitgespräch, bei dem der jüngere Mann seinem Gegner Pfefferspray ins Gesicht sprühte. Beim Versuch, den Angreifer fernzuhalten, stieß der ältere Mann ihn so stark, dass der 24-Jährige zu Boden fiel und sich an der Schulter verletzte. Drei Zeugen bestätigten den Ablauf und konnten, wie der 62-Jährige, den Ort nach der Aufnahme durch die Bundespolizei verlassen. Der Angreifer wurde jedoch zur Dienststelle der Bundespolizeiinspektion Nürnberg gebracht. Nach Abschluss der strafrechtlichen Maßnahmen durfte auch er seinen Weg fortsetzen.
Der junge Mann ist bereits mehrmals aufgefallen, unter anderem wegen Diebstahls, räuberischem Diebstahl, Geldfälschung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Der 62-Jährige ist nicht vorbestraft und lebt dauerhaft in Deutschland.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023
Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der Fälle. Im Jahr 2022 wurden 50.012 Fälle registriert, wovon 46.698 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 41.572, wobei 35.704 männliche und 5.868 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 13.630. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 50.746, wobei 46.959 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 40.924, darunter 35.301 Männer und 5.623 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 15.083. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 50.012 | 50.746 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 46.698 | 46.959 |
| Anzahl der Verdächtigen | 41.572 | 40.924 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 35.704 | 35.301 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5.868 | 5.623 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 13.630 | 15.083 |
Quelle: Bundeskriminalamt








