Am Samstagabend wurde ein 30-jähriger Mann in Nürnberg von unbekannten Personen angegriffen und verletzt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Nürnberg: 30-Jähriger von mehreren Personen angegriffen

Nürnberg (ost)
Am Samstagabend, den 22.08.2026, attackierten mehrere bisher unbekannte Personen einen Mann im Alter von 30 Jahren in der Innenstadt von Nürnberg und fügten ihm Verletzungen zu. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.
Der 30-jährige Staatsbürger aus Afghanistan befand sich gegen 18:30 Uhr in der Nähe der Gleißbühlstraße/Ecke Hopfenstraße. Dort geriet er aus bisher ungeklärten Gründen in einen Streit mit einer Gruppe von Personen.
Anschließend sollen mehrere Personen aus der Gruppe auf den 30-jährigen Mann eingeschlagen und ihn getreten haben. Als Passanten auf die Situation aufmerksam wurden und sich näherten, ließen die Verdächtigen von dem Mann ab und flohen.
Mehrere Streifenwagen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte starteten sofort eine Fahndung, die jedoch erfolglos blieb. Der Rettungsdienst brachte den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er stationär behandelt wurde. Es bestand keine Lebensgefahr.
Zu Anzahl und Aussehen der Verdächtigen liegen der Polizei bisher keine genaueren Informationen vor. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm vor Ort die ersten Maßnahmen der Kriminalpolizei. Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg durchgeführt.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den flüchtigen Verdächtigen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken zu melden.
Erstellt von: Michael Sebald
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 420 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 405 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb weitgehend konstant bei 449 im Jahr 2022 und 448 im Jahr 2023. Allerdings gab es einen leichten Anstieg bei den männlichen Verdächtigen von 370 im Jahr 2022 auf 390 im Jahr 2023, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 79 auf 58 sank. Interessanterweise blieb die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen konstant bei 185 in beiden Jahren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








