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Nürnberg: Abgelaufenes Kennzeichen führt zu Festnahmen

Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte entdeckten verbotene Waffen und Drogen bei Fahrzeuginsassen.

Foto: Depositphotos

Nürnberg (ost)

Am Montagnachmittag (20.04.2026) hat die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte in der Gleißbühlstraße einen Pkw kontrolliert, der mit einem abgelaufenen Kurzzeitkennzeichen unterwegs war. Während der Überprüfung der drei Insassen entdeckten die Beamten verbotene Waffen und Betäubungsmittel.

Der Beifahrer, ein 39-jähriger tschechischer Staatsbürger, hatte eine scharfe Schusswaffe, mehrere Pfeffersprays und eine beträchtliche Menge Methamphetamin bei sich, die von den Beamten sichergestellt wurden.

Bei der Mitfahrerin, einer 24-jährigen tschechischen Staatsbürgerin, wurden ein verbotenes Einhandmesser, verbotenes Pfefferspray und ebenfalls Methamphetamin gefunden.

Der Fahrer, ein 35-jähriger ukrainischer Staatsbürger, zeigte Anzeichen von Drogenkonsum. Ein Schnelltest ergab ein positives Ergebnis für verschiedene verbotene Substanzen. Zusätzlich besaß der Mann keine gültige Fahrerlaubnis für den Pkw und fuhr ohne die erforderliche Versicherung. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und wird wegen verschiedener Verkehrsdelikte strafrechtlich verfolgt.

Alle drei Personen wurden vorläufig festgenommen. Gegen die beiden tschechischen Staatsbürger stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einen Haftantrag. Sie werden heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der Fahrer wurde nach der Blutentnahme freigelassen.

Die weiteren Untersuchungen bezüglich Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz werden von der zuständigen Abteilung der Nürnberger Kriminalpolizei durchgeführt.

Verfasst von: Oliver Trebing / bl

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigten eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 50012 Fälle registriert, von denen 46698 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 41572, wobei 35704 männliche und 5868 weibliche Verdächtige waren. 13630 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen leicht an, mit insgesamt 50746 registrierten Fällen, von denen 46959 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 40924, wobei 35301 männliche und 5623 weibliche Verdächtige waren. 15083 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

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