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Nürnberg: Arbeitsunfall am Lederersteg

Lkw mit Arbeitsbühne kippte in die Pegnitz – Arbeiter verletzt sich selbst.

Foto: Depositphotos

Nürnberg (ost)

Bei Baumschnittarbeiten in der Nähe des Ledererstegs kippte am Mittwochmorgen ein Lastwagen mit einer Arbeitsbühne in die Pegnitz – ein Arbeiter konnte sich selbst retten.

Am Mittwochmorgen, dem 4. März, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Nürnberg gegen 9:20 Uhr von der Integrierten Leitstelle Nürnberg zu einem Wasserrettungseinsatz in Nürnberg-Gostenhof gerufen. Der Lastwagen mit ausgefahrener Arbeitsbühne kippte aus bisher ungeklärten Gründen um, während Baumschnittarbeiten in der Nähe des Ledererstegs durchgeführt wurden. Der Arbeitskorb stürzte dabei in die Pegnitz.

Ein 45-jähriger Baumarbeiter befand sich im Korb. Dank der günstigen Strömungsverhältnisse gelang es ihm, sich aus eigener Kraft aus dem Arbeitskorb zu befreien und das Ufer zu erreichen.

Die ersten Einsatzkräfte der nahegelegenen Feuerwache 1 sicherten den Mann am Uferrand. Anschließend wurde er mithilfe einer speziellen Trage aus der steilen Böschung gerettet. Der Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung und brachte den Arbeiter zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Gleichzeitig sicherten die Einsatzkräfte den seitlich liegenden Lastwagen, um ein weiteres Abrutschen in die Pegnitz zu verhindern. Nachdem eine Bergungsfirma eintraf, begann die technisch anspruchsvolle Bergung. Mit drei schweren Berge- und Kranfahrzeugen richteten die Spezialisten das Arbeitsbühnenfahrzeug nach mehreren Stunden Arbeit gegen 23:00 Uhr wieder auf.

Feuerwehr-Spezialkräfte, darunter Taucher und Mitglieder des Rüstzuges, unterstützten die Maßnahmen kontinuierlich mit Sicherungsmaterial und schwerem technischem Gerät.

Während der Einsatzmaßnahmen sperrte die Polizei die Reutersbrunnenstraße für mehrere Stunden. Dadurch kam es in der Umgebung zeitweise zu Verkehrsbehinderungen. (MO/DK).

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (84,81%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit insgesamt 329.741 Fällen. Innerorts ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 388.817
Unfälle mit Personenschaden 49.463
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 7.460
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 2.153
Übrige Sachschadensunfälle 329.741
Ortslage – innerorts 37.412
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 20.411
Ortslage – auf Autobahnen 5.035
Getötete 499
Schwerverletzte 9.257
Leichtverletzte 53.102

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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