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Nürnberg: Brand in Sebalder Altstadt

Feuerwehr bekämpft Wohnungsbrand in Sebalder Altstadt. Zwei Katzen gerettet, Feuer auf Dachstuhl verhindert.

Foto: Unsplash

Nürnberg (ost)

Heute Nachmittag wurde die Feuerwehr Nürnberg zu einem ausgedehnten Wohnungsbrand in der östlichen Sebalder Altstadt gerufen. Der Brand hatte sich bereits auf die gesamte Wohnung ausgebreitet. Durch schnelles Eingreifen konnten zwei Katzen aus der Brandwohnung gerettet werden und ein Übergreifen des Feuers auf den Dachstuhl und die benachbarten Wohnungen verhindert werden.

Um 15:15 Uhr wurden die Feuerwachen 3 und 2 in der Straße Spitzenberg in der östlichen Altstadt alarmiert. Anwohner hatten zunächst das Alarmgeräusch eines Rauchwarnmelders gehört und kurz darauf Rauch aus dem Fenster einer Wohnung im dritten Stock wahrgenommen. Als auf dem Weg zum Einsatzort bereits massiver Brandrauch über der gemeldeten Adresse zu sehen war, alarmierte der erste Zugführer der Berufsfeuerwehr direkt einen zweiten Löschzug. Sein Verdacht bestätigte sich bei der Ankunft: Im dritten Stock brannte eine Wohnung in voller Ausdehnung, die Nachbarwohnung begann zu verrauchen und das Feuer drohte auf den Dachstuhl überzugreifen. Zum Glück befanden sich keine Personen mehr in der Wohnung. Durch das schnelle Vorgehen mit mehreren Löschrohren im Innen- und Außenangriff konnte das Feuer trotz der hohen Hitze in der Brandwohnung schnell gelöscht werden. Freiwillige Feuerwehren wurden zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr alarmiert, um die Belastung aller Einsatzkräfte bei Außentemperaturen um die 40 Grad Celsius zu verringern. Nach intensiver Suche konnten auch die zwei Katzen der Bewohner gefunden, gerettet und an ihre Besitzer zurückgegeben werden. Aufgrund der Beschädigung der Wasserversorgung und elektrischen Installation im Gebäude musste die N-Ergie das halbe Gebäude außer Betrieb nehmen. Die Berufsfeuerwehr führte aufgrund der Intensität des Brandes in den kommenden Stunden noch mehrere Nachkontrollen durch.

Insgesamt waren etwa 40 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, rund 20 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Buchenbühl und Boxdorf, zwei Rettungswagen, Notarzt, der Einsatzleiter des Rettungsdienstes und mehrere Polizeistreifen im Einsatz. Der genaue Schaden und die Brandursache sind derzeit noch unbekannt. Die Polizei hat bereits mit den Ermittlungen begonnen. [TS/FW]

Quelle: Presseportal

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