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Nürnberg: Diebstahl aufgeklärt, ICE-Taschendieb festgenommen

Ein österreichischer Staatsbürger wurde im ICE beklaut. Dank Videoauswertung wurde der Täter festgenommen und das Diebesgut sichergestellt.

Symbolbild
Foto: Presseportal.de

München (ost)

Am Freitagmorgen (27. März) hat sich ein 59-jähriger österreichischer Staatsbürger bei der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof gemeldet und angegeben, Opfer eines Diebstahls geworden zu sein. Dank einer schnellen Auswertung der Videos und einer gezielten Zusammenarbeit mit der Bundespolizei in Nürnberg konnten der Verdächtige und das gestohlene Gut identifiziert werden.

Um 7:50 Uhr erschien der Betroffene bei der Münchner Bundespolizei und meldete den Diebstahl. Bei der sofortigen Auswertung der Videos konnte festgestellt werden, dass der Verdächtige den Geschädigten gezielt auf dem Bahnsteig verfolgt hatte, bevor er ihm die Geldbörse im Vorbeigehen entwendete. Danach stieg der Täter in einen ICE Richtung Hamburg.

Die Bundespolizei machte sofort Fotos des Verdächtigen und leitete sie an die Bundespolizeiinspektion Nürnberg weiter. Die Einsatzkräfte konnten den Mann – einen 33-jährigen rumänischen Staatsbürger ohne festen Wohnsitz – im Zug während des Halts in Nürnberg identifizieren und vorläufig festnehmen. Die gestohlene Geldbörse wurde bei ihm gefunden. Der Verdächtige war bereits zuvor wegen Eigentumsdelikten polizeibekannt.

Der Rumäne wurde von Beamten der Bundespolizei nach München zurückgebracht. Bei weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf mögliche weitere Straftaten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I wurde der Verdächtige einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser setzte den 33-Jährigen am 28. März 2026 wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweis der Bundespolizei:

Die Bundespolizei empfiehlt, Diebstähle sofort anzuzeigen. Eine schnelle Meldung erhöht die Chancen, die Täter zu identifizieren und die gestohlenen Gegenstände wiederzufinden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Bayern für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 3056 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 3696 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 321 im Jahr 2022 auf 477 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 283 im Jahr 2022 auf 411 im Jahr 2023. Darunter waren 239 männliche und 44 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 342 männliche und 69 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 191 im Jahr 2022 auf 297 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Taschendiebstähle in Deutschland registriert – insgesamt 39519 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.056 3.696
Anzahl der aufgeklärten Fälle 321 477
Anzahl der Verdächtigen 283 411
Anzahl der männlichen Verdächtigen 239 342
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 44 69
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 191 297

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023

Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Mordfälle registriert, wobei 380 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 449 Verdächtige, darunter 370 Männer, 79 Frauen und 185 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle in Bayern auf 420, wobei 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 448, darunter 390 Männer, 58 Frauen und 185 Nicht-Deutsche.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 403 420
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 405
Anzahl der Verdächtigen 449 448
Anzahl der männlichen Verdächtigen 370 390
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 79 58
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 185 185

Quelle: Bundeskriminalamt

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