Unbekannte Täter brachen in Nürnberger Westen ein, Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise.
Nürnberg: Einbruch in Firmengebäude

Nürnberg (ost)
Bisher unbekannte Täter brachen zwischen Montagabend (08.06.2026) und Dienstagmorgen (09.06.2026) in ein Firmengebäude im Westen von Nürnberg ein. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Zwischen Montag (08.06.2026), 17:30 Uhr, und Dienstag (09.06.2026), 05:00 Uhr, verschafften sich bisher unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einem Firmenkomplex in der Sigmundstraße in der Nähe der Franz-Hoffmann-Straße. Sie öffneten ein Fenster im hinteren Bereich des Gebäudes. Anschließend drangen die Täter in andere Bereiche des Gebäudes ein und versuchten, mit verschiedenen Werkzeugen einen angrenzenden Raum zu öffnen.
Nach bisherigen Ermittlungen wurde nichts gestohlen. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die ersten polizeilichen Maßnahmen am Tatort durch. Die weiteren Untersuchungen werden vom zuständigen Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei durchgeführt.
Zeugen, die hilfreiche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 zu melden.
Verfasst von: Alexander Greil
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Bayern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2844 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3436 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 599 im Jahr 2022 auf 888 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 654 im Jahr 2022 auf 757 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 533 männlich und 121 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 655 männliche und 102 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 284 im Jahr 2022 auf 422 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.844 | 3.436 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 599 | 888 |
| Anzahl der Verdächtigen | 654 | 757 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 533 | 655 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 121 | 102 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 284 | 422 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, der Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470, relativ niedrig geblieben. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Mordfälle registriert, wobei 380 Fälle gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 449 Verdächtige, darunter 370 Männer, 79 Frauen und 185 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle in Bayern auf 420, wobei 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 448, davon waren 390 männlich, 58 weiblich und 185 Nicht-Deutsche.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








