Beamte nahmen Einbrecher auf frischer Tat fest, Haftantrag gestellt. Mutmaßliches Diebesgut gefunden, Schaden ca. 500 Euro.
Nürnberg: Einbruch in Wohnung – Tatverdächtiger festgenommen

Nürnberg (ost)
Spät am Donnerstagabend (21.05.2026) wurde ein Verdächtiger von Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte bei einem Einbruch auf frischer Tat vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte einen Haftantrag.
Um 23:15 Uhr informierte ein Zeuge über den Polizeinotruf die Einsatzzentrale und gab an, dass er in der Flaschenhofstraße einen Mann festhielt. Dieser war zuvor aus dem Badezimmerfenster einer Wohnung geklettert.
Die alarmierten Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen den mutmaßlichen Einbrecher vor Ort vorläufig fest. Bei dem 27-jährigen deutschen Verdächtigen fanden die Beamten gestohlene Gegenstände aus der betroffenen Wohnung. Der Schaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.
Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte einen Haftantrag gegen den Verdächtigen. Im Laufe des Tages wird er dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Nürnberg zur Haftprüfung vorgeführt.
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken sicherte vor Ort erste Spuren. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei.
Verfasst von: Michael Sebald / bl
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Bayern für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Bayern stiegen zwischen 2022 und 2023 von 2844 auf 3436 Fälle an. Dabei konnten im Jahr 2022 599 Fälle gelöst werden, während es im Jahr 2023 bereits 888 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 654 auf 757 an, wobei 533 männliche und 121 weibliche Verdächtige im Jahr 2022 registriert wurden. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 655 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen auf 102. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 284 auf 422. Im Vergleich dazu wurden im Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbruchsfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.844 | 3.436 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 599 | 888 |
| Anzahl der Verdächtigen | 654 | 757 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 533 | 655 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 121 | 102 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 284 | 422 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 420 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 405. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 relativ konstant, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








