Ein 38-jähriger Pkw-Fahrer flüchtete vor der Polizei in Nürnberg, überfuhr eine rote Ampel mit 150 km/h und kollidierte mit einem Ampelmast.
Nürnberg: Flucht vor Polizei unter Drogeneinfluss

Nürnberg (ost)
Früh am Dienstagmorgen (15.09.2026) sollte der Fahrer eines Mercedes C 200 im Westen von Nürnberg einer Polizeikontrolle unterzogen werden. Daraufhin flüchtete er mit teilweise stark überhöhter Geschwindigkeit durch die Stadt.
Um 03:20 Uhr fiel der 38-jährige Autofahrer einer Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West in der Gustav-Adolf-Straße auf, woraufhin er kontrolliert werden sollte. Nachdem die Polizisten das Zeichen zur Anhaltung gegeben hatten, flüchtete der Fahrer in Richtung Rothenburger Straße. Dort überfuhr er eine rote Ampel mit einer Geschwindigkeit von etwa 150 km/h.
Später fuhr der Flüchtige südwärts die Gustav-Adolf-Straße entlang. Aufgrund seiner überhöhten Geschwindigkeit kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Ampelmast.
Die Beamten nahmen den 38-jährigen (deutschen) Mann vor Ort fest und brachten ihn zur Dienststelle. Da er offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, führte ein Arzt auf Anweisung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme durch. Im Fahrzeug fanden die Beamten eine kleine Menge Crystal. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Außerdem lag ein Haftbefehl gegen ihn vor. Der entstandene Gesamtschaden (Fahrzeug und Ampelmast) beläuft sich auf etwa 15.000 Euro.
Beamte der Verkehrspolizei Nürnberg leiteten Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen eines Verstoßes gegen das Verbot von Kraftfahrzeugrennen, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Verfasst von: Janine Mendel / mc
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023
Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme. Im Jahr 2022 wurden 50012 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 50746 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 46698 auf 46959. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 41572 auf 40924 zurück. Von den Verdächtigen waren 35704 männlich, 5868 weiblich und 13630 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 50.012 | 50.746 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 46.698 | 46.959 |
| Anzahl der Verdächtigen | 41.572 | 40.924 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 35.704 | 35.301 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5.868 | 5.623 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 13.630 | 15.083 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert, was 0,55% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 329.741 Fälle, was 84,81% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 20.411 (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 388.817 |
| Unfälle mit Personenschaden | 49.463 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 7.460 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 2.153 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 329.741 |
| Ortslage – innerorts | 37.412 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 20.411 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 5.035 |
| Getötete | 499 |
| Schwerverletzte | 9.257 |
| Leichtverletzte | 53.102 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








