Die Ermittler der “EKO Kajal” nahmen einen 29-jährigen Mann fest, der Betäubungsmittel an Minderjährige verkauft haben soll.
Nürnberg: Haftbefehl gegen 29-Jährigen Betäubungsmittelhändler

Nürnberg (ost)
Im Zuge der fortlaufenden intensiven Ermittlungen der “EKO Kajal” wurde ein 29-jähriger mutmaßlicher Drogenhändler festgenommen. Der Verdächtige soll Drogen an Minderjährige verkauft haben.
Die Ermittler der “EKO Kajal” wurden am Donnerstagnachmittag (10.09.2026) auf einen Mann in der Nähe des Plärrers aufmerksam und kontrollierten ihn. Dabei wurden Betäubungsmittel (Neue psychoaktive Substanzen – NpS) gefunden, die offenbar für den Verkauf portioniert waren.
Im Zuge weiterer Ermittlungen ergaben sich konkrete Hinweise darauf, dass der 29-jährige Somalier kurz vor der Kontrolle versucht hatte, Drogen an eine Person zu verkaufen. Außerdem steht der 29-Jährige im Verdacht, in letzter Zeit Drogen an Minderjährige abgegeben zu haben.
Der Mann wurde festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den Beschuldigten wegen des Verdachts des Drogenhandels und des Handels mit NpS.
Durch die gemeinsamen Ermittlungen der EKO Kajal und der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth konnten nun Haftbefehle gegen insgesamt 19 Verdächtige vollstreckt werden. Trotzdem werden die intensiven Ermittlungen und Maßnahmen zur Bekämpfung der im Nürnberger Bahnhofsumfeld festgestellten Entwicklungen unvermindert fortgesetzt.
Verfasst von: Michael Petzold
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023
Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 50.012 Fälle registriert, wobei 46.698 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 41.572, wobei 35.704 männliche Verdächtige und 5.868 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen lag bei 13.630. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 50.746, wobei 46.959 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 40.924, wobei 35.301 männliche Verdächtige und 5.623 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 15.083. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 50.012 | 50.746 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 46.698 | 46.959 |
| Anzahl der Verdächtigen | 41.572 | 40.924 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 35.704 | 35.301 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5.868 | 5.623 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 13.630 | 15.083 |
Quelle: Bundeskriminalamt








