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Nürnberg: Kind verletzt, Zeuge gesucht

Ein 55-Jähriger verletzte einen 13-Jährigen in Nürnberg. Die Polizei sucht einen Zeugen, der dem Jungen zu Hilfe kam.

Foto: Depositphotos

Nürnberg (ost)

Am Dienstagabend (14.07.2026) hat ein 55-jähriger Mann einen 13-jährigen Jungen im Westen von Nürnberg verletzt. Die Polizei sucht nun nach einem Zeugen, der dem Jungen geholfen hat.

Nach den bisherigen Ermittlungen befand sich der 13-jährige Junge (Staatsbürger von Griechenland) gegen 20:30 Uhr mit Freunden an einer Bushaltestelle in der Von-der-Tann-Straße, in Richtung Maximilianstraße. Plötzlich näherte sich ein 55-jähriger Mann (deutsche und estnische Staatsbürgerschaft) dem Jungen und zog ihn längere Zeit an seiner Halskette und umarmte ihn.

Ein bisher unbekannter Zeuge kam dem Jungen zu Hilfe, entfernte sich jedoch, bevor die Polizei eintraf.

Die Polizei ermittelt nun gegen den 55-jährigen Mann unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Der unbekannte Zeuge wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0911 65830 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Verfasst von: Michael Petzold

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023

Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 420 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 im Jahr 2022 auf 405 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 370 auf 390 stieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 79 auf 58 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 185 gleich. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 403 420
Anzahl der aufgeklärten Fälle 380 405
Anzahl der Verdächtigen 449 448
Anzahl der männlichen Verdächtigen 370 390
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 79 58
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 185 185

Quelle: Bundeskriminalamt

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