Beamte entdecken Drogen- und Alkoholverstöße bei Großkontrolle auf dem Frankenschnellweg in Nürnberg.
Nürnberg: Polizei stellt zahlreiche Verstöße fest

Nürnberg (ost)
Während einer großen Kontrollstelle auf dem Frankenschnellweg in Nürnberg stellten Beamte mehrerer mittelfränkischer Polizeidienststellen am Donnerstag (21.05.2026) zahlreiche Verstöße fest. Mehrere Verkehrsteilnehmer standen vermutlich unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol.
Unter der Führung der Verkehrspolizeiinspektion Nürnberg führten Einsatzkräfte mehrerer mittelfränkischer Polizeidienststellen am Donnerstag in der Zeit von 16:30 Uhr bis 00:00 Uhr eine große Kontrollstelle auf dem Frankenschnellweg in Richtung Südwesttangente durch.
Bei ungefähr einem Dutzend Fahrzeugführern gab es Anzeichen für einen vorherigen Drogenkonsum. Bei einem anderen Fahrer stellten die Beamten einen Alkoholwert von über 0,5 Promille fest. Die Einsatzkräfte stoppten jeweils die Weiterfahrt und ordneten Blutentnahmen an.
Besonders auffällig war ein Fahrer, der vermutlich unter dem Einfluss von Amphetamin oder Methamphetamin stand und gleichzeitig einen erhöhten Blutzuckerwert hatte. Der Rettungsdienst brachte den Mann zur weiteren medizinischen Versorgung und zur Durchführung einer Blutentnahme in ein Krankenhaus.
Zusätzlich leiteten die Beamten mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Außerdem ahndeten die Einsatzkräfte Verstöße gegen die Vorschriften zur Ladungssicherung, bemängelten fehlende Kindersicherungen und stellten verschiedene Fahrzeugmängel fest.
Im Rahmen der Kontrollen vollstreckten die Polizeibeamten außerdem drei offene Haftbefehle.
Erstellt von: Michael Sebald
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023
Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der Fälle. Im Jahr 2022 wurden 50012 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 50746 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant, mit 46698 im Jahr 2022 und 46959 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 41572 im Jahr 2022 auf 40924 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 35704 männlich, 5868 weiblich und 13630 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 50.012 | 50.746 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 46.698 | 46.959 |
| Anzahl der Verdächtigen | 41.572 | 40.924 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 35.704 | 35.301 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5.868 | 5.623 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 13.630 | 15.083 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 7.460 Fälle aus, was 1,92% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen verzeichnet, was 0,55% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 329.741 Fälle, was 84,81% entspricht. Innerorts ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Insgesamt gab es 499 Getötete, 9.257 Schwerverletzte und 53.102 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 388.817 |
| Unfälle mit Personenschaden | 49.463 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 7.460 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 2.153 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 329.741 |
| Ortslage – innerorts | 37.412 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 20.411 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 5.035 |
| Getötete | 499 |
| Schwerverletzte | 9.257 |
| Leichtverletzte | 53.102 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








