Am Donnerstagabend überfielen mehrere Personen im Nürnberger Süden einen Mann und entwendeten dessen Goldkette. Der Geschädigte blieb unverletzt, die Kette hatte einen Wert von rund 1000 Euro.
Nürnberg: Raub einer Goldkette – Zeugen gesucht

Nürnberg (ost)
Am Donnerstagabend (06.08.2026) wurde ein Mann im südlichen Teil von Nürnberg von mehreren Personen überfallen und seine Goldkette gestohlen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Der Betroffene (28) war gegen 19:55 Uhr in der Nähe der Allersberger Unterführung (in der Köhnstraße im südlichen Bereich) unterwegs, als drei Personen ihn aufhielten und ins Gespräch verwickelten. Währenddessen drückte einer der Täter den 28-Jährigen gegen die Unterführungsmauer, während ein anderer ihm gewaltsam die Kette vom Hals riss. Danach flüchtete die Gruppe in Richtung Köhnstraße.
Der Betroffene blieb unverletzt, der Wert der Kette wird auf etwa 1000 Euro geschätzt.
Beschreibung der Täter:
Alle drei waren etwa 20 Jahre alt und hatten lockiges, schwarzes Haar. Zwei der Verdächtigen hatten arabisches Aussehen, einer war dunkelhäutig. Zwei trugen komplett schwarze Kleidung, einer hatte ein auffälliges rotes T-Shirt an.
Im Zuge der sofortigen Fahndung konnten Beamte eine Person festnehmen, auf die die Beschreibung und Kleidung passte. Es handelte sich um einen 20-jährigen Mann (deutsch-marokkanisch) ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten an.
Die Ermittlungen zur Beteiligung des 20-Jährigen an der Tat oder zur Identifizierung der beiden anderen Verdächtigen werden vom Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei durchgeführt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 beim Kriminaldauerdienst zu melden, wenn sie die Tat beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können.
Verfasst von: Janine Mendel
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Bayern für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2361 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2771 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1722 auf 2061. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2275 auf 2743, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2023 auf 2461 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 252 auf 282 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1040 auf 1355. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.361 | 2.771 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.722 | 2.061 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.275 | 2.743 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.023 | 2.461 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 252 | 282 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.040 | 1.355 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zum Nordrhein-Westfalen Region, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland verzeichnete – 470, relativ niedrig geblieben. Im Jahr 2022 wurden in Bayern 403 Fälle von Mord aufgezeichnet, wobei 380 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 449 Verdächtige, darunter 370 Männer und 79 Frauen. Von den Verdächtigen waren 185 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle in Bayern auf 420, wobei 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 448, darunter 390 Männer und 58 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 185 konstant.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








