Am frühen Freitagmorgen ereignete sich in der Nürnberger Innenstadt ein Raubüberfall auf eine Spielothek. Zwei unbekannte Täter forderten Bargeld und flüchteten. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Nürnberg: Raubüberfall auf Spielhalle – Zeugen gesucht

Nürnberg (ost)
Früh am Freitagmorgen (10.04.2026) ereignete sich in der Innenstadt von Nürnberg ein Raubüberfall auf eine Spielothek. Die Polizei führt die Ermittlungen und bittet um Zeugenhinweise.
Zwei bislang unbekannte Räuber betraten gegen 04:00 Uhr die Spielhalle Am Plärrer und forderten unter Vorhalt einer vermeintlichen Schusswaffe Bargeld von einem Angestellten. Danach flohen die beiden Unbekannten mit der Beute.
Aufgrund ihrer Maskierung liegt keine Beschreibung der Personen der beiden Täter vor.
Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen konnten die Verdächtigen nicht festgenommen werden.
Die genaue Höhe des gestohlenen Bargelds wird derzeit von der Polizei ermittelt.
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte am Tatort die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen sowie eine Spurensicherung durch. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen schweren Raubes übernommen.
In Zusammenhang mit dem Raubüberfall bitten die Ermittler um Hinweise aus der Bevölkerung. Gesucht werden Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zur Identität der beiden Täter geben können. Unter der Rufnummer 0911 2112-3333 ist rund um die Uhr ein Hinweistelefon erreichbar.
Verfasst von: Gloria Güßbacher
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Bayern für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Bayern stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2361 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 2771 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1722 im Jahr 2022 auf 2061 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2275 im Jahr 2022 auf 2743 im Jahr 2023. Davon waren 2023 männliche Verdächtige und 252 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2461 männliche und 282 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 1040 im Jahr 2022 auf 1355 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.361 | 2.771 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.722 | 2.061 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.275 | 2.743 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.023 | 2.461 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 252 | 282 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.040 | 1.355 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 403 Fälle registriert, wobei 380 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 449 Verdächtige, darunter 370 Männer und 79 Frauen. Von den Verdächtigen waren 185 nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 420, wobei 405 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 fast gleich, wobei 390 Männer und 58 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb ebenfalls konstant bei 185. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland registriert, insgesamt 470.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








