Ein Autofahrer und ein Radfahrer gerieten in Nürnberg in Streit, der zu mehreren Strafanzeigen führte.
Nürnberg: Streit im Straßenverkehr führt zu Strafanzeigen

Nürnberg (ost)
Am Abend des Samstag (05.09.2026) kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer im Stadtgebiet von Nürnberg. Diese Auseinandersetzung führte zu mehreren Strafanzeigen.
Aus bislang ungeklärten Gründen gerieten gegen 18:15 Uhr ein 30-jähriger Fahrer eines Audi und ein 40-jähriger Radfahrer (beide deutsche Staatsbürger) an der Kreuzung Regensburger Straße / Valznerweiherstraße in Streit. Möglicherweise war der Autofahrer zuvor sehr nah am Radfahrer vorbeigefahren, weshalb sich die beiden Verkehrsteilnehmer an der nächsten Ampelkreuzung trafen, an der beide Rotlicht hatten.
Dort stellte der Radfahrer sein Fahrrad vor das Auto, woraufhin der Autofahrer den 40-Jährigen mit einer obszönen Geste beleidigte. Anschließend fuhr der 30-jährige Autofahrer mit seinem Fahrzeug an und berührte dabei das Rad des 40-Jährigen, wodurch der Radfahrer am Bein verletzt wurde. Danach kehrte der 30-Jährige um und verließ die Unfallstelle.
Der geflüchtete Autofahrer wurde kurz darauf von alarmierten Streifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost gefunden und kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass der Mann einen Alkoholgehalt von gut 1,4 Promille hatte. Ein Drogentest deutete zudem darauf hin, dass der Mann unter dem Einfluss von Amphetaminen stand. Daraufhin wurde eine Blutentnahme bei dem 30-Jährigen durchgeführt und die Autoschlüssel sichergestellt.
Gegen den 40-jährigen Radfahrer wird nun wegen des Verdachts der Nötigung ermittelt. Der 30-jährige Autofahrer muss sich unter anderem wegen des Verdachts der Beleidigung, fahrlässiger Körperverletzung, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Trunkenheit im Verkehr strafrechtlich verantworten.
Verfasst von: Michael Petzold
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023
Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 50.012 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 46.698 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 41.572, wobei 35.704 männliche und 5.868 weibliche Verdächtige waren. 13.630 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen leicht an, mit insgesamt 50.746 erfassten Fällen, von denen 46.959 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 40.924, wobei 35.301 männliche und 5.623 weibliche Verdächtige beteiligt waren. 15.083 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 50.012 | 50.746 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 46.698 | 46.959 |
| Anzahl der Verdächtigen | 41.572 | 40.924 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 35.704 | 35.301 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 5.868 | 5.623 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 13.630 | 15.083 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Bayern für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Bayern insgesamt 388.817 Verkehrsunfälle. Davon waren 49.463 Unfälle mit Personenschaden, was 12,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 7.460 Fälle (1,92%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 2.153 Fällen registriert (0,55%). Die meisten Unfälle (84,81%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 37.412 Unfälle (9,62%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 20.411 Unfälle (5,25%) und auf Autobahnen 5.035 Unfälle (1,29%). Bei den Verkehrsunfällen kamen insgesamt 499 Menschen ums Leben, 9.257 wurden schwer verletzt und 53.102 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 388.817 |
| Unfälle mit Personenschaden | 49.463 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 7.460 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 2.153 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 329.741 |
| Ortslage – innerorts | 37.412 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 20.411 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 5.035 |
| Getötete | 499 |
| Schwerverletzte | 9.257 |
| Leichtverletzte | 53.102 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








