Ein 36-Jähriger griff seine Lebensgefährtin an und verletzte sich im Anschluss mutmaßlich selbst. Die 32-jährige Lebensgefährtin flüchtete aus der Wohnung und alarmierte die Polizei.
Nürnberg: Streit zwischen Lebensgefährten eskaliert

Nürnberg (ost)
Am Donnerstagmorgen (26.02.2026) musste die Polizei in Nürnberg eingreifen, weil es zu einem Streit zwischen Partnern kam. Ein 36-jähriger Mann griff seine Partnerin an und verletzte sich anschließend möglicherweise selbst. Letztendlich wurde er in seinem Haus festgenommen.
Die 32-jährige Partnerin (deutsch) des Verdächtigen floh gegen 08:20 Uhr aus der Wohnung und rief die Polizei zur Hilfe. Mehrere Streifenwagen fuhren zur Okenstraße, da die Frau auch angab, dass sich ihr Partner mit einem scharfen Gegenstand verletzt habe.
Der 36-jährige Deutsche wurde schließlich vorläufig von den Kräften des Spezialeinsatzkommandos in seinem Haus festgenommen. Er hatte nur leichte Verletzungen. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Die 32-jährige Frau wurde vorsorglich im Krankenhaus behandelt.
Derzeit geht die Polizei davon aus, dass es zu einem Streit zwischen den Partnern kam, bei dem der 36-Jährige die Frau physisch angegriffen hat. Der genaue Ablauf und die Hintergründe sind nun Gegenstand der polizeilichen Untersuchungen.
Verfasst von: Kai Schmidt / bl
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Bayern für 2022/2023
Die Mordraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme, wobei im Jahr 2022 403 Fälle und im Jahr 2023 420 Fälle registriert wurden. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 380 auf 405. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 448 relativ konstant, wobei die Mehrheit männlich war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 403 | 420 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 380 | 405 |
| Anzahl der Verdächtigen | 449 | 448 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 370 | 390 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 79 | 58 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 185 | 185 |
Quelle: Bundeskriminalamt








