Ein litauischer Staatsangehöriger zahlte in Nürnberg mit gefälschtem 50-Euro-Schein und wurde vorläufig festgenommen.
Nürnberg: Verdacht auf Falschgeldzahlung führt zu Haftantrag

Nürnberg (ost)
Ein 46-jähriger Mann aus Litauen wird verdächtigt, am Sonntagnachmittag (28.06.2026) in einem Restaurant in der Nürnberger Innenstadt mit einem gefälschten 50-Euro-Schein bezahlt zu haben. Polizeibeamte aus dem Polizeirevier Nürnberg-Mitte nahmen den Verdächtigen vorläufig fest, nachdem die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einen Haftantrag gestellt hatte.
Nach den bisherigen Ermittlungen kaufte der 46-jährige Mann gegen 14:00 Uhr in einem Restaurant in der Königstraße eine Flasche Wein im Wert von 28 Euro und beglich die Rechnung mit einem vermutlich gefälschten 50-Euro-Schein. Er erhielt 22 Euro Wechselgeld zurück.
Kurze Zeit später bemerkten die Restaurantmitarbeiter, dass es sich bei dem Geldschein um eine Fälschung handelte, und alarmierten die Polizei. Die Beamten des Polizeireviers Nürnberg-Mitte trafen den Verdächtigen im Umfeld des Restaurants an und nahmen ihn vorläufig fest.
Bei der folgenden Durchsuchung fanden die Beamten weder weitere gefälschte Geldscheine noch das zuvor ausgezahlte Wechselgeld.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der 46-jährige Verdächtige im Laufe des heutigen Tages (29.06.2026) einem Ermittlungsrichter vorgeführt, um die Haftfrage zu klären.
Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei durchgeführt.
Verfasser: Alexander Greil / mc
Quelle: Presseportal








