Mehrere politische Lager versammelten sich in Nürnberg am 13.04.2026. Die Polizei gewährleistete einen störungsfreien Verlauf und leitete Ermittlungen ein.
Politische Versammlungen in Nürnberg

Nürnberg (ost)
Am Montagabend (13.04.2026) fanden mehrere politische Versammlungen im Stadtgebiet von Nürnberg statt. Die Polizei hielt die verschiedenen politischen Lager konsequent getrennt und sorgte für einen weitgehend störungsfreien Ablauf der Versammlungen.
Ab etwa 18:30 Uhr versammelten sich unter dem Motto „Für Wahrheit und Gerechtigkeit – Gegen ideologiegetriebene Rechtsprechung“ etwa 70 Personen am Hallplatz. Etwa 200 Personen bildeten mehrere Gegenproteste. Um direkte Konfrontationen zwischen den politischen Lagern zu verhindern, errichtete die Polizei Absperrgitter.
Um 19:30 Uhr setzten sich die genannte Versammlung sowie zwei Gegenversammlungen jeweils als Aufzüge durch die Innenstadt in Bewegung.
In der Karolinenstraße und an der Fleischbrücke setzten sich Gegendemonstranten auf den Boden, sodass ein Umgehen nicht mehr möglich war. Die Polizei betrachtete dieses Verhalten als Versammlung und forderte sie mehrmals über Lautsprecherdurchsagen auf, den Weg freizumachen. Personen, die den wiederholten Aufforderungen nicht nachkamen, wurden von den Beamten beiseitegeführt. Anschließend leiteten die Polizisten entsprechende Ermittlungen ein.
Einige Teilnehmer des Gegenprotests versuchten den Aufzug in der Königsstraße zu blockieren, indem sie sich auf den Boden legten. Diese Blockade konnte umgangen werden.
Gegen 21:00 Uhr erklärten die jeweiligen Leiter die Versammlungen für beendet. Die Nürnberger Kriminalpolizei prüft nun, ob Verstöße im Zusammenhang mit den Versammlungen vorliegen und übernimmt die Ermittlungen zu den gemeldeten Straftaten.
Unter der Leitung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte waren Einheiten der Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken, der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Nürnberger Verkehrspolizei und der Kriminalpolizei Nürnberg im Einsatz.
Verfasst von: Oliver Trebing
Quelle: Presseportal








