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Polizei Nürnberg erfolgreich gegen Drogenhandel

Die Kriminalpolizei Nürnberg hat mehrere Tatverdächtige festgenommen und 3,5 Kilogramm Kokain im Wert von 100.000 Euro sichergestellt.

Foto: Depositphotos

Nürnberg (ost)

In enger Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat die Kriminalpolizei in Nürnberg einen Erfolg im Kampf gegen den Drogenhandel erzielt. Gegen mehrere Verdächtige wurden Haftbefehle erlassen.

Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Nürnberg für Betäubungsmitteldelikte führte seit Mai dieses Jahres in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth umfangreiche Ermittlungen gegen eine Gruppierung aus dem Stadtgebiet von Nürnberg durch. Es besteht der Verdacht, dass die Personen einen florierenden Handel mit Betäubungsmitteln in großen Mengen betrieben haben.

Nach monatelangen, sorgfältigen und personalintensiven Ermittlungen gelang es den Beamten, am 12.12.2025 drei Verdächtige in Nürnberg festzunehmen. Anschließend wurden mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in dieser Angelegenheit vollstreckt. Den drei Personen wird vorgeworfen, mit Betäubungsmitteln in großen Mengen gehandelt zu haben. Es handelt sich um zwei Belgierinnen und einen Albaner, der in Nürnberg lebt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Antrag auf Haft für die Festgenommenen. Nach Erlass des entsprechenden Haftbefehls befinden sie sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Bei den Festnahme- und Durchsuchungsaktionen, die teilweise von Spezialkräften durchgeführt wurden, konnten 3,5 Kilogramm Kokain und das für den Transport genutzte Fahrzeug sichergestellt werden. Der Wert des Kokains beläuft sich auf etwa 100.000 Euro.

Die Beamten des Rauschgiftkommissariats der Kriminalpolizei in Nürnberg setzen die Ermittlungen zu den Festgenommenen und ihrem Netzwerk fort.

Verfasst von: Kai Schmidt

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Bayern für 2022/2023

Die Drogenraten in Bayern zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 50012 Fälle registriert, wovon 46698 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 41572, darunter 35704 Männer, 5868 Frauen und 13630 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 50746, wobei 46959 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 40924, wobei 35301 Männer, 5623 Frauen und 15083 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 50.012 50.746
Anzahl der aufgeklärten Fälle 46.698 46.959
Anzahl der Verdächtigen 41.572 40.924
Anzahl der männlichen Verdächtigen 35.704 35.301
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 5.868 5.623
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 13.630 15.083

Quelle: Bundeskriminalamt

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